Parkplätze und Ausbau im Fokus

Planer stellen Krippen-Entwurf vor

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Die neue Krippe vom zukünftigen Spielplatz aus gesehen. Die Fenster reichen hier teilweise bis zum Boden.

Sottrum - Von Matthias Röhrs. Der Standort ist festgelegt, nun geht es ums Plastische: Die Planer der neuen Kinderkrippe am Rande des zukünftigen Baugebiets „Dannert IV“ in Sottrum haben einen ersten Entwurf vorgestellt, wie das Gebäude einmal aussehen soll.

Herausgekommen ist ein einstöckiges Haus mit Platz für zwei Gruppen und mit Holz- und Backsteinfassaden. Es ist eine Diskussionsgrundlage. Gerade hinsichtlich einer möglichen Erweiterung soll die Gemeinde weitere Optionen prüfen.

Gemeindedirektor Holger Bahrenburg lies es sich auf der Jugendausschusssitzung der Gemeinde Sottrum, während der die Planer Martin Menzel und Katrin Sause ihren Vorschlag vorstellten, es noch mal zu betonen. Es handele sich noch um einen groben Entwurf. Zwar hätten sich schon die Leiter der übrigen Kindergärten im Wieste-Ort bereits ihre Anmerkungen gemacht, die auch entsprechend berücksichtigt wurden, doch bevor eine endgültige Entscheidung fällt, sollen die Fraktionen im Gemeinderat unter sich über den Entwurf beraten.

Große Überraschungen birgt der Vorschlag jedenfalls nicht. Bereits vor einigen Wochen hatte das Büro von Martin Menzel grob skizziert, wie man sich dort die Krippe vorstellt. Es ist ein Zweckbau. Der Eingang ist zur Straße Zum Dannert ausgerichtet, von dort aus befindet sich links der ein sogenannter Riegel aus rotem Backstein, in dem sich die Verwaltung, die sanitären Anlagen für Erwachsene sowie die Schlafräume befinden sollen. 

So sieht der erste Entwurf der Planer für die neue Krippe auf. Die bunten Gruppenräume sind organisch gestaltet.

Rechter Hand ist zunächst der Mitarbeiterraum, dem sich ein Mehrzweckbereich anschließt. Im hinteren Teil des Gebäudes finden dann die zwei Gruppenräume Platz, die ihrerseits eigene sanitäre Anlagen für die Kleinen haben. Von da an setzen die Planer auf Rundungen anstatt Ecken. Das sei organischer, das gebe ein Gefühl von Geborgenheit, so Sause, die dennoch eine Alternative mit Ecken vorstellte. Nachdem der Flur bei den Gruppenräumen abknickt, führt eine Tür nach draußen – zum Spielplatz.

Zwölf Parkplätze sehen die Planer vor – sechs weitere sind optional, falls die Krippe um zwei Kindergartengruppen erweitert wird. Um chaotische Zustände zu den Bring- und Abholzeiten wie beim Kindergarten Pusteblume an der Schubertstraße zu vermeiden, erfolgt die Zufahrt über die Planstraße zum Baugebiet, die Ausfahrt erfolgt über Zum Dannert.

Neben den Parkplätzen war der eventuelle Ausbau der Mittelpunkt der Nachfragen der Ausschussmitglieder. Der Entwurf sieht vor, dass der Anbau über den Mitarbeiterraum, also parallel zu den Parkplätzen erfolgt. Dieser müsste dann in die Erweiterung ausweichen. Mehr Platz für die Verwaltung wird nicht nötig sein, der Riegel sei bereits so geplant. Allerdings lässt die Verwaltung auch prüfen, ob die beiden Kindergartengruppen auch in ein zweites Stockwerk ziehen könnten, um einen größeren Spielplatz zu erwirken. Dabei ist allerdings fraglich, ob die Barrierefreiheit weiter eingehalten werden kann.

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