Von Bauprojekten und Perspektiven

Die Bürgermeister blicken auf die Ereignisse in diesem Jahr

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In den sieben Sottrumer Mitgliedsgemeinden steht 2019 einiges an. 

Sottrum – Noch 353 Tage hat das Jahr. Zeit, in der eine Menge passieren kann. So ist es auch in den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Sottrum. Die Bürgermeister verraten, was die Gemeinden in den nächsten Monaten besonders beschäftigt.

Nicht nur mit den Dingen, die in diesem Jahr anstehen, wird sich Sottrums Bürgermeister Hans-Jürgen Krahn (CDU) beschäftigen. Natürlich steht durchaus einiges an, zum Beispiel der Bau der Kinderkrippe. Auf der Agenda steht aber auch etwas, das noch viel weiter in die Zukunft reicht: Sottrum 2030. Die Politik möchte das Konzept, das die Ausschüsse schon länger beschäftigt, in diesem Jahr auf den Weg bringen. Sottrum 2030 soll festmachen, „wo wir in zehn Jahren stehen“, so Krahn.

Die Gemeinde weiterentwickeln möchte auch Marco Körner, Bürgermeister in Reeßum. Für ihn steht die Verbunddorferneuerung in diesem Jahr im Fokus. „Die wird uns mit großen Projekten in Taaken weiter beschäftigen“, meint er. Er nennt außerdem die Fertigstellung des Radweges zwischen Taaken und Schleeßel. „Der Radweg wird 2019 hoffentlich einen guten Abschluss finden“, sagt Körner über das Bauvorhaben des Landkreises.

Wie der Ort sich in Zukunft entwickelt und für die Bürger attraktiv bleibt, beschäftigt die Bötersener auch in diesem Jahr weiter. 2018 ist die nordöstliche Mitgliedsgemeinde für den Bundesentscheid beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ nominiert worden. „Dafür werden wir uns in diesem Jahr hoch motiviert vorbereiten, um ebenfalls den Sieg einzufahren“, ist Bürgermeister Hermann Holsten (CDU) überzeugt.

Größere Bauprojekte werden in den benachbarten Gemeinden Hellwege und Ahausen umgesetzt. In Ahausen ist es der Umbau des alten Kindergartengebäudes zu einer Tagespflegeeinrichtung. Baubeginn ist laut Verwaltungschef Claus Kock (CDU) voraussichtlich im März. „Wir hoffen auf eine Fertigstellung bis Ende Juni“, erzählt Kock.

Ebenfalls der Kindergarten ist in Hellwege im Fokus. Der wird allerdings nicht umfunktioniert, sondern vergrößert. Das An- und Umbau-Projekt ist neben dem Heimat- und Kulturhaus das größte, das in den vergangenen Jahren in der Gemeinde entstanden ist. „Wir haben dann einen modernen Kindergarten, der den aktuellen Anforderungen entspricht“, freut sich Bürgermeister Wolfgang Harling (SPD). Kosten: gut eine Million Euro, wobei für den Bau einer Wohnung im Obergeschoss und dem Gemeindebüro jeweils 150 000 Euro anfallen. Der Bauantrag ist in der vergangenen Woche abgegeben worden.

Die Personalnot im Kindergarten beschäftigt jetzt zu Beginn des Jahres Klaus Dreyer (SPD), Bürgermeister in Hassendorf. „Die Einrichtung ist zurzeit dünn besetzt mit nur drei Erzieherinnen“, schildert er die Situation. Das setze sich in der Region bei den Pflegekräften in den Altenheimen fort. Auch bei möglichen Straßenbauprojekten könne sich der Fachkräftemangel für Hassendorf und andere Gemeinden auswirken. Ein Thema, das die Gemeinden wohl noch das ganze Jahr beschäftigen wird, meint Dreyer.

Was den Straßenbau angeht, wird sich voraussichtlich in Horstedt etwas tun. „Wir wollen anfangen, die K 201 neu zu bauen“, sagt Bürgermeister Michael Schröck (SPD) und fügt an, dass das allerdings hauptsächlich ein Kreisprojekt ist. Auf Gemeinde-Ebene solle der Ausbau des Tine-Meyer-Hauses weiter vorangebracht werden. „Ansonsten wünsche ich mir, dass die Dörfer mehr zusammen wachsen.“

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