Der Plan steht

Ausschuss legt sich auf Entwurf für neues Krippengebäude fest

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So soll die neue Kinderkrippe am geplanten Baugebiet „Dannert IV“ einmal aussehen.

Sottrum - Von Matthias Röhrs. Mehr Platz, eine andere Raumanordnung und ein Pultdach – der Sottrumer Ausschuss für Kinder, Jugend, Sport, Soziales und Kultur hat den Planvorschlag für die zukünftige Krippe am Rande des geplanten Baugebiets „Dannert IV“ beschlossen. Damit neigen sich die dafür notwendigen politischen Entscheidungen langsam dem Ende zu. Offen ist aber weiterhin, wie teuer der Neubau für zwei Krippengruppen sein wird.

Denn, wie Gemeindedirektor Holger Bahrenburg bei der Sitzung eingestehen musste, die im Beschlussvorschlag genannten Kosten in Höhe von 600 000 Euro werden nicht ausreichen. Eine genaue Kostenschätzung sei aber noch nicht möglich. Der Beschluss, wie viel Geld für das Projekt nun im Haushalt eingestellt wird, wurde daher noch mal verschoben. Der Gemeinderat wird bei seiner Sitzung am Montag, 5. März, eine endgültige Entscheidung bezüglich der Krippe fällen.

Da es in den vorbereitenden Gesprächen zum Entwurf häufig Diskussionen über die Ausführung gab, hat sich der Ausschuss vor zwei Wochen drei vom Planungsbüro Architektenstern vorgeschlagene Varianten in der Praxis angeschaut. Insbesondere ging es dabei darum, ob eine mögliche Erweiterung um zwei Betreuungsgruppen als zweites Stockwerk oder als Anbau vollzogen werden sollte. In Seevetal, Tostedt und Hollenstedt gibt es bereits Kindergärten und -krippen, die ähnlich konzipiert wurden. In eine Erweiterung, so ist die Überlegung, sollen später einmal zwei Kindergartengruppen ziehen.

Erster Entwurf überarbeitet

Nach der Bereisung haben die Politiker einige Änderungsvorschläge gemacht, die Architekten haben dementsprechend den vor einigen Wochen eingebrachten ersten Entwurf überarbeitet. Herausgekommen ist, dass Platz für einen Anbau parallel zur Straße Zum Dannert vorgehalten werden soll. Damit die Kinder in diesem Falle trotzdem viel Platz zum Spielen an der frischen Luft haben, wird das Grundstück um 6,50 Meter in Richtung einer bereits bestehenden Planstraße verbreitert. Das Gelände ist so 400 Quadratmeter größer. Eine dafür notwendige Übereinkunft mit der Samtgemeinde hat der Ausschuss ebenfalls auf den Weg gebracht.

Im Gebäude selbst sind die Räume so angeordnet, dass jetzt beide Gruppenräume an die Schlafräume grenzen. Im ersten Entwurf war vorgesehen, dass eine der Gruppen zum Schlafen über den Flur muss. Die Krippe ist so konzipiert, dass sanitäre Anlagen und Verwaltungsräume bei einer Erweiterung nicht ein zweites Mal gebaut werden müssen. Oben drauf kommt ein sogenanntes Pultdach, das durch Oberlichter Tageslicht ins Haus lässt.

Standort ist umstritten

Seit Monaten diskutiert man im Sottrumer Rat über die Krippe, insbesondere der Standort ist umstritten. FDP und Grüne haben lange gefordert, dass die Gemeinde einen zentraleren Platz für den Neubau findet. Im Rathaus hofft man, dass die Krippe ab August in Betrieb gehen kann. In den Neubau soll die Krippengruppe einziehen, die derzeit in einer Übergangslosung im Kindergarten Pusteblume untergebracht ist, sowie eine weitere.

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