Projekt des Jugendtreffs soll in diesem Jahr Fahrt aufnehmen

Skate-Anlage wieder Thema

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Der Sottrumer Jugendtreff kann mittlerweile konstante Besucherzahlen vorweisen. 

Sottrum - Von Matthias Röhrs. Im März 2005 hat die Sozialpädagogische Familien- und Lebenshilfe – „SoFa“ genannt – aus Achim den Sottrumer Jugendtreff übernommen. 38.300 Euro lässt die Gemeinde sich die Einrichtung an der Alten Dorfstraße, neben den Sportplätzen, kosten. Nun hat der Verein seinen Jahresbericht vorgelegt.

Wenn dieser am Mittwoch, 14. Februar (18 Uhr, Rathaus), beim Jugendausschuss des Rates auf den Tisch kommt, soll zudem über ein Langzeitprojekt des Jugendtreffs gesprochen werden. Die Skate-Anlage auf dem Hinterhof. Diesen will die Einrichtung in Eigenleistung bauen, doch das zieht sich hin. Es sind 2017 große Fortschritte gemacht worden, so Koordinator Jan Henning Göttsche. Ein Team treffe sich regelmäßig an den Wochenenden, erste Elemente auf der Fläche von rund 700 Quadratmetern seien bereits fertiggestellt. Die Motivation sei gut, die Arbeiten gingen gut voran.

Doch nun soll mehr Bewegung in die Sache kommen, der Ausschuss wird daher nach dem Bericht der „SoFa“ auf der Sitzung über einen Antrag der FDP-Fraktion beraten. Diese fordert, dass der Rat für den finalen Ausbau die Kosten in den Haushalt 2018 einstellt, damit Fachfirmen das Projekt beenden können. Eine grobe Kostenschätzung soll ein Planer während der Zusammenkunft abgeben. „Ein weiterer Ausbau durch das Jugendzentrum ist aus baufachlichen und zeitlichen Aspekten nicht sinnvoll“, argumentiert die FDP.

Auch im Jugendzentrum selbst will man die Skate-Anlage in diesem Jahr auf eine neue Stufe heben. Wenn dem Antrag zugestimmt wird, können „vermehrt Experten und Fachfirmen involviert werden, um das Gesamtprojekt weiter voranzubringen“, heißt es. Mehr als 200 Jugendliche aus der Samtgemeinde haben in einer Unterschriftenliste des Treffs bekräftigt, dass sie sich die baldige Fertigstellung der Anlage wünschen und vorhaben, diese regelmäßig zu nutzen.

Viele Projekte im Jugendtreff geplant

Kickerturniere, Workshops, Ferienaktionen: Die fünf Mitarbeiter des Jugendtreffs lassen sich das Jahr über einiges einfallen, um den Jugendlichen über das Jahr hinweg besondere Projekte zu bieten. Regulär ist das Haus an drei Tagen in der Woche nachmittags geöffnet. Zwischen 15 und 30 Jugendliche ab zwölf Jahren kommen laut Göttsche pro Öffnungstag. Der größte Teil besuche dabei die Oberschule, rund 20 Prozent seien am Gymnasium.

Es sei in den vergangenen Jahren eine große Zahl Besucher hinzugekommen. Da die Zahlen zwischenzeitlich gesunken waren, hat das Team gezielt Werbung an den Schulen gemacht. „Diese Maßnahme führte zu einer deutlichen Belebung“, so Göttsche. Ebenfalls zu den neuen Stammgästen würden geflüchtete Jugendliche aus Syrien und Afghanistan zählen, die im Jahr 2016 von der der „SoFa“ gezielt angesprochen wurden. Diese Gruppe habe sich sehr gut in den Alltag integriert, so der Koordinator. „Sie beteiligen sich an den Angeboten, nutzen das Internet zur Kommunikation mit ihren Heimatländern und bereichern die Jugendkultur mit ihrer Musik.“

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