Schulausschuss besichtigt Gelände und Räumlichkeiten der Löwenzahnschule

Ein Zaun um den Teich – mehr aber noch nicht

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Leiterin Annette Römer zeigt den Ausschussmitgliedern die Schwachpunkte an der Grundschule Horstedt.

Horstedt - Von Inken Quebe. Die Mitglieder des Schulausschusses der Samtgemeinde Sottrum haben sich am Donnerstag extra an der Löwenzahn-Grundschule in Horstedt getroffen. Denn: Leiterin Annette Römer wollte ihnen zeigen, warum sich die Einrichtung eine Einzäunung des gesamten Geländes wünscht.

Die Schulleiterin verbindet mit dem Zaun die Lösung gleich mehrerer Probleme. Zum einen ist der eigene kleine Teich immer wieder Ziel für ungebetene Besucher. „Das ist scheinbar sehr reizvoll“, vermutete sie. Im Winter, wenn das kleine Gewässer zugefroren ist, nutzten viele Kinder die Eisfläche wohl zum Beispiel zum Schlittschuh laufen. „Wir haben schon mehrfach Spuren im Schnee entdeckt“, erklärte Römer während des Rundgangs.

Doch schon an dieser Stelle gab Holger Bahrenburg, Abteilungsleiter für Schul- und Liegenschaftsverwaltung bei der Samtgemeinde, zu bedenken, dass es Fluchtwege vom Gelände geben müsse. Es sei nicht möglich, dass das ganze Gelände ohne ein Tor umzäunt werde. Außerdem müsse dann gewährleistet sein, dass das Gelände zu jeder Zeit verlassen werden könnte. Auch die Höhe eines möglichen Zaunes stand zur Debatte. „Wer über einen Zaun will, steigt auch über einen mit 1,80 Metern Höhe“, sagte Peter Freytag, Bürgermeister der Samtgemeinde.

Die Sicherheit am Teich ist aber nicht die einzige Sorge der Schulleiterin. Auch Wildtiere, Schmierereien, Glasbruch und dass die Kinder nicht wüssten, wo die Grenzen des Geländes liegen, seien Probleme. Noch schlimmer: „Es kam bereits vor, dass am Klettergerüst Scherben aufgestellt wurden“, so Römer. Und nicht nur das. Es habe sogar schon Berichte von Kindern gegeben, die „von einer bedrohlichen Person angesprochen wurden“. Aus diesem Grund sei auch die Polizei bereits vor Ort gewesen. Es sei aber nicht geklärt worden, ob dort tatsächlich jemand war.

Doch die Schulleiterin räumte nach dem Rundgang auch ein: „Unter diesen Bedingungen wäre ein Zaun um das ganze Gelände rausgeschmissenes Geld.“ Fraglich war vor allem, wie umgesetzt werden soll, dass das Areal trotzdem zugänglich und der auf dem Gelände liegende Sportplatz auch in den Abendstunden weiter genutzt werden kann.

Einzig für einen Zaun um den Teich sollen Mittel in den Haushalt eingestellt werden, so die Empfehlung des Ausschusses. Darüber berät nun noch der Rat.

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