Architekt fertigt erste Skizze

Bushaltestellen-Verlegung: Schüler stehen bald im Trockenen

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Hier soll die neue Bushaltestelle „Am Fuhrenkamp“ gebaut werden. Ein Architekt ist bereits beauftragt, eine erste Skizze für den Landkreis anzufertigen. Zum Jahresende solle das Bauvorhaben fertig sein.

Reeßum - Von Joris Ujen. Es hat lange gedauert, aber die Hartnäckigkeit von Sabrina Wahlers (BLW) hat sich nun bezahlt gemacht: Dank des unermüdlichen Einsatzes des Gemeinderatsmitglieds wird die Bushaltestelle an der Kreisstraße Richtung Sottrum voraussichtlich zum Jahresende an die Straße „Zum Fuhrenkamp“ verlegt, berichtet Reeßums Bürgermeister Marco Körner.

Der noch aktuelle Standort ist mit seinem gerade mal 1,2 Meter breiten Bürgersteig und dem täglich vorbeifahrenden Berufsverkehr sehr eng bemessen. Hinzu kommt, dass dort kein Wartehäuschen für die Fahrgäste bereitsteht, was bei Regen vor allem für die wartenden Schulkinder nicht optimal ist. Davon war auch die Tochter von Sabrina Wahlers betroffen, woraufhin die 36-jährige Mutter die Initiative ergriffen hatte.

„Das war auch wirklich notwendig, dass die Kinder von der Kreisstraße wegkommen“, freut sich Wahlers. Sie habe den Gemeinderat mit ihrem Vorhaben teilweise richtig genervt. „Aber das hat sich jetzt endlich ausgezahlt“, sagt die Rechtsanwalts- und Notariatsfachangestellte.

Wahlers hatte auch Kontakt zu anderen betroffenen Müttern aufgenommen, die ihre Meinung über die Gefahr an der Haltestelle teilen. Vor zwei Wochen besichtigte sie mit den Gemeindevertretern Jürgen Worthmann, Dieter Precht, Bürgermeister Körner sowie Landkreismitarbeitern und der Polizei potenzielle Alternativen zur aktuellen Haltestelle: So hätte der jetzige Standort an der Kreisstraße um ein paar Meter weiter Richtung Sottrum verlegt werden können, „um mehr Platz zwischen den Bäumen zu haben“, so Reeßums Ortsvorsteher. 

Mehrere Orte zur Auswahl

Zur Auswahl stand aber auch der ehemalige Containerplatz am Anfang der Otterstedter Straße und der favorisierte Gehweg „Zum Fuhrenkamp“ gegenüber vom neuen Mehrzweckgebäude (MZG). Der verfüge über einen relativ breiten Grünstreifen mit einer wassergebundenen Decke mit ausreichender Niederschlagsversickerung. Dieser Bereich solle dann bis an die Straße gepflastert werden und ein Buskapstein ein Heranfahren von Niederflurbussen ermöglichen.

„Zudem hätten wir dort dann genügend Platz, um ein Bushäuschen aufzustellen, damit die Kinder im Trockenen stehen“, erläutert Körner. Des Weiteren haben die Schulkinder dann die Möglichkeit, ihre Fahrräder beim MZG abzustellen. Körner: „Wir als Gemeinde werden jetzt erstmal in die Planungen gehen.“ So sei ein Architekt bereits beauftragt worden, eine Skizze für den Landkreis anzufertigen sowie eine grobe Kostenschätzung zu ermitteln. Bevor die Bauarbeiten beginnen können, müsse der Landkreis aber dort noch einen Baum verpflanzen.

Am 14. August werde der Gemeinderat das Vorgehen in seiner Sitzung in Taaken besprechen.

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