Schüler-Wahl der Oberstufe am Gymnasium

Juniorwahl – Für die Wähler von morgen

Mathes Paulus (h.l.), Ferdinand Pals (h.r.) und das „Wahlteam“ aus der Schülerschaft sind gespannt auf die Ergebnisse. - Foto: Hoops
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Mathes Paulus (h.l.), Ferdinand Pals (h.r.) und das „Wahlteam“ aus der Schülerschaft sind gespannt auf die Ergebnisse. 

Sottrum - Von Lea Hoops. Die Wahlurne steht, Wahlkabinen sind aufgebaut, und auf den Tischen davor liegen säuberlich geordnet Teilnehmerlisten neben Wahlzetteln. Bis Freitag haben die 200 Schüler des zehnten bis zwölften Jahrgangs des Gymnasiums Sottrum die Möglichkeit, anlässlich der Juniorwahl ihre Stimme abzugeben.

Die Juniorwahl ist ein handlungsorientiertes Konzept, mit dem Ziel, „jungen Menschen den Wahlakt näher zu bringen“, erläutert Politiklehrer Mathes Paulus. Träger des Projekts ist der Verein Kumulus aus Berlin. Seit 1999 haben sich insgesamt 1,8 Millionen Jugendliche ab der Klassenstufe sieben bereits beteiligt. Das Gymnasium Sottrum ist in diesem Jahr zum ersten Mal dabei. „Es ist wie eine richtige Wahl, die Stimmen werden von Freiwilligen aus der Schülerschaft ausgezählt. Die Ergebnisse werden dann zeitgleich mit denen der Bundestagswahl auf der offiziellen Website der Aktion veröffentlicht“, erzählt er weiter.

Schwierigkeiten, Wahlhelfer zu finden, hat es keine gegeben. „Das Interesse war groß“, meint Paulus. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich die Schüler einige Besonderheiten haben einfallen lassen. „Wir haben einen Instagram- und Snapchat-Account eingerichtet“, erzählt Lasse Rebbin, Schülersprecher des Gymnasiums. Auf dem Instagram-Account präsentieren sie eine Reihe von Beiträgen mit dem Titel „Zehn gute Gründe, um wählen zu gehen“. Stolz erzählt Rebbin, dass auch Lars Klingbeil (SPD) und Kathrin Rösel (CDU) dazu einen Beitrag geleistet haben. „Auf Snapchat zeigen wir dann alles Genauere zum Wahlhergang.“

Die Wahlbeteiligung schätzen sie sehr hoch ein, auch wenn die Wahl auf freiwilliger Ebene stattfindet. „Die Schüler müssen in den Pausen, also ihrer Freizeit vorbeikommen“, meint Pals. Auch die große Bereitschaft zur Mithilfe in der Schülerschaft verwundert ihn nicht besonders: „Ich kenne sie fast nur engagiert.“

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