54 Schüler nehmen ihre Abiturzeugnisse in Sottrum entgegen

Am Gymnasium ist jetzt Erntezeit

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Die Schüler des Sottrumer Gymnasiums haben ihr Abitur in der Tasche.

Sottrum - Von Jessica Tisemann. „Bildung ist die Eintrittskarte zum gesellschaftlichen Aufstieg.“ Diese Worte gab Schulleiter Ferdinand Pals vom Gymnasium Sottrum „seinen“ Abiturienten am Freitag mit auf den Weg. 54 Schüler – davon 28 Mädchen und 26 Jungen – haben nun ihren Abschluss in der Tasche und gemeinsam einen Notendurchschnitt von 2,57 erreicht. „Ein kleiner, aber besonderer Jahrgang“, betonte Pals.

Die beste Note sicherte sich Ivy May Müller mit einem Durchschnitt von 1,1. Doch das war nicht alles, über das sich die Schülerin freuen durfte. Sie erhielt für ihre „herausragende Leistung in Mathe“, wie ihr Lehrer Jazek Serowinski berichtete, einen Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV). „Sie wollte das Thema immer richtig durchdringen“, lobte Serowinski, auch wenn er zugab, dass dadurch manchmal eine Stunde anders verlaufen sei, als geplant. „Doch das hat alle Schüler immer weiter nach vorne gebracht. Ihr Perfektionismus wird Sie noch weit bringen.“ Außerdem nominierte das Lehrerkollegium sie für einen Preis der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Auch die Schüler Frederik-Michael Hann und Josephine Kanbach sicherten sich einen Preis für besondere Leistungen in den Fächern Chemie und Religion. Den Schulförderverein-Preis nahm Ritthisak Klinhom in Empfang. „Der Preis geht damit an einen Schüler, der höchste Hürden überwinden musste und den längsten Weg hinter sich hat“, berichtete Pals. „Er ist ein würdiger Preisträger.“

Mit dem Motto „KohlrAbi, wir machen uns vom Acker“, konnte auch der Schulleiter gut leben. „Sie hatten in der Schule Zeit zu wachsen, heute ist nun Erntezeit.“ Insgesamt, so der Direktor, waren die Mädchen mit einem Durchschnitt von 2,4 etwas besser als die Jungen mit 2,9.

Auch die Schüler hatten an diesem Tag Zeit, sich bei ihren Lehrern zu bedanken. So bekam jeder Tutor ein besonderes Geschenk überreicht. Lehrer Dominique Hipp hatte sich auch was für seine Schüler überlegt. Er lies sie vom Haken. Jeder Schüler war mit einem Karabiner an einer Sicherheitsleine befestigt und musste sich lösen. „Wenn ihr nochmal Hilfe braucht, kommt ihr vorbei und macht euch wieder an der Sicherheitsleine fest.“

Und auch Pals gab seinen Schülern noch etwas mit auf den Weg: „Benutzen Sie ihren Kopf. Sie dürfen ihren Mund aufmachen, aber tun Sie es mit Respekt.“

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