Schüler der Grundschule am Eichkamp zeigen Ergebnisse der Projektwoche / Theater-AG führt ihr Stück auf

Spülmittel in der Kaffeemaschine

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Roboter Heinzelmann macht beim Kaffeekochen einiges falsch.

Sottrum - Der Roboter Heinzelmann soll den Menschen im Alltag helfen. Zunächst erweist er sich auch als äußerst nützlich, was das Tragen der Taschen angeht. Doch als er mehrere Aufgaben gleichzeitig aufgetragen bekommt, laufen die Schaltkreise heiß und nichts mehr so richtig zusammen. Da kommt das Spülmittel in den Kaffee, der Dreck an die Fensterscheibe und das Matheheft wird zerrissen. Mit „Ein Heinzelmann muss her“ begeisterten die Schüler der Theater-AG der Sottrumer Grundschule am Eichkamp beim Tag der offenen Tür Eltern, Großeltern und anderen Besucher.

In nur einem halben Jahr haben die Jungen und Mädchen das Stück mit ihrer Lehrerin Annika Sterneck vorbereitet. Und sich alles selbst erarbeitet – neben der Geschichte und dem Text galt es auch, sich Gedanken über die einzelnen Kostüme zu machen.

Die Schule nutzte die Zeit beim Tag der offenen Tür außerdem dafür, um die Ergebnisse der Projektwoche vorzustellen. In 16 kleinen Gruppen hatten die Kinder in der vergangenen Woche Zeit, sich außerhalb des Schulalltags mit den verschiedensten Dingen zu befassen. Eine Woche zuvor stellten die Lehrer den Jungen und Mädchen die verschiedenen Bereiche vor, aus denen sie sich ihre drei Lieblingsprojekte aussuchen durften. Alles unter dem Motto „Kunterbunt“. Da gab es Ausflüge in die Natur, Projekte zum Thema Lesen und Malen oder „Im Land der Kunterbunten“. Eine Gruppe färbte sich sogar ihre eigenen Batik-Shirts. „Wir haben versucht, auch allen Kindern ihren Erstwunsch zu geben“, berichtete Schulleiter Tim Weidenfeld. Dass das nicht immer funktioniert ist klar. Doch auch mit ihrem Zweit-Wunsch waren die Kinder dann zufrieden.

Für einen Schüler war die Projektwoche ein besonderer Erfolg. Er war als Nichtschwimmer gestartet und war nach der Hälfte der Zeit soweit, erst sein Seepferdchen und dann auch noch sein Freischwimmer-Abzeichen abzulegen.

Die Projektwoche richtete sich nicht nur an Schüler der Grundschule am Eichkamp, sondern auch an die Kooperationsklasse der Lindenschule und die neuen Erstklässler der Kindergärten Wurzelzwerge und Kunterbunt. „So konnten die Mädchen und Jungen schon einmal ein bisschen Schulluft schnuppern“, so Weidenfeld. Und weil die Lehrer gemerkt haben, dass es bei der Projektwoche immer wieder Programmpunkte gibt, die die Kinder auch vorführen möchten, gibt es mittlerweile zum zweiten Mal das „Forum“ beim Tag der offenen Tür, an dem sich die Eltern alles zeigen lassen können.

jet

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