Abiturienten nehmen ihre Abschlusszeugnisse am Gymnasium Sottrum entgegen

Der Schlüssel zum Erfolg

Die 52 Schüler des Sottrumer Gymnasiums feiern gemeinsam mit ihren Lehrern das bestandene Abitur. - Foto: Tisemann

Sottrum - Von Jessica Tisemann. „Jetzt fängt das Leben an.“ Mit diesen Worten brachte Abiturient Adrian Varga es auf den Punkt. Das ganze Lernen hat sich gelohnt: 52 Schüler haben sich am Sottrumer Gymnasium ihre Abiturzeugnisse abgeholt.

„Lernst du noch, oder lebst du schon?“ – das war das Motto, dass sich die Jugendlichen für ihren Abschluss ausgedacht haben. Doch das Lernen ist nicht vorbei, holte Schulleiter Ferdinand Pals seine Schützlinge auf den Boden zurück und schob ein „es tut mir leid“ hinterher.

Der erfolgreiche Abschluss der Schüler ist aber keine Einzelleistung, so Pals. In dem Zusammenhalt und Rückhalt der Famile liegt ein Schlüssel zum Erfolg. Und mit einem Notendurchschnitt von 2,54 waren die Schüler zusammen recht erfolgreich – der Landesdurchschnitt 2015 lag bei 2,57, wusste Pals.

Neun Schüler mit einer Eins vor dem Komma

Besonders erfolgreich waren dabei neun Schüler, die eine Eins vor dem Komma erreichten. Dafür durften sich Magdalena Truchseß (1,9), Jan-Lennart Frese (1,8), Pia Rosebrock (1,7), Sophie-Héléne Arnold (1,7) und Kristin Ohlmann (1,6) über eine Ehrung freuen. Auch die Jahrgangsbesten Henrike Krahl (1,2), Immo Petersen (1,3), Kira Meißner (1,5) und Adrian Varga (1,5) haben für ihre guten Noten eine Anerkennung bekommen. Für besonders gute Ergebnisse in Mathe, Physik, Religion und Latein bekamen Kristin Ohlmann, Immo Petersen, Magdalena Truchseß und Sophie-Héléne Arnold jeweils eine Kleinigkeit überreicht.

Jetzt haben die Schüler einen großen Berg erklommen, können ihr Leben in die Hand nehmen und es wie Pippi Langstrumpf – den Song hatte die Bläserklasse zum Abschluss der Abiturienten vorbereitet – in Angriff nehmen. Die Jahrgangssprecher Nils Wilm Rosebrock und Kira Meißner gingen sogar noch scherzhaft ein Stück weiter. „Wir haben es endlich geschafft, man könnte sagen, wir gehören zur Elite Deutschlands.“ Jetzt ist erst einmal ein bisschen „chillen“ angesagt, wusste auch Jahrgangselternvertreterin Esther Engel. Also, lernst du noch oder lebst du schon?

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