Hellweger Saxophon Ensemble

Saxophon und Solidarität

Das Hellweger Saxophon Ensemble unter der Leitung von Edwin Bohlmann (3.v.l.) trat im Heimat- und Kulturhaus auf. - Foto: Stahl

Hellwege - Von Heidi Stahl. Aus sechs goldblitzenden Saxophonen erklangen am Mittwochabend temperamentvolle Blues-, Pop- und Jazz-Melodien im Saal des Hellweger Heimathauses. Schon im dritten Jahr hatte Edwin Bohlmann, unterstützt von der Kulturinitiative Sottrum und der Gemeinde Hellwege, zum Benefizkonzert für die Sottrumer Tafel und den Sottrumer Arbeitskreis Asyl nach Hellwege eingeladen. Die Idee, die hinter diesen Konzerten steht, ist einerseits der Laienmusik Raum zu geben und auf der anderen Seite Solidarität mit Hilfebedürftigen und deren ehrenamtlichen Helfern vor Ort zu zeigen.

Nach den einleitenden Begrüßungsworten von Helga Busch von der Kulturinitiative Sottrum legten die sechs Musiker Gerlinde Kurig-Recke, Anke Carstens, Britta Heise, Martina von Fintel, Edgar Röpke und Edwin Bohlmann mit zu dem sommerlichen Wetter passenden Sambaklängen und dem „Kiss in Rio“ beschwingt los. Das Publikum saß an mit rotem Pannesamt und Kerzen gedeckten Tischen und spätestens bei dem Beatles-Song „When I‘m Sixty-Four“ wippten alle Füße mit. George Gershwins „Summertime“ brachte melancholische Töne und „How deep is your love“ von den Bee Gees verleitete manchen zum Mitsummen.

Seit vier Jahren spielen die Musiker in ihrer Freizeit zusammen und man merkte ihnen die Freude an ihrer Musik an. Gab es auch einmal ein Missverständnis bei einem Einsatz – kein Problem, sie fingen das Stück von vorn an und alles klappte, da brauchte es gar nicht den Zuruf aus dem verständnisvollen Publikum „immer cool bleiben“.

Brigitte Mintenbeck vom Tafel und Asylkreis (l.) und Helga Busch von der Kulturinitiative bei der Übergabe des Spendenhutes.

Solidarität und Zusammenhalt in der Gruppe ist eine Selbstverständlichkeit für diese Musiker und das wünschten sie sich auch für unsere Gesellschaft. Auch das ist die Idee, die hinter diesen Benefizkonzerten steckt. Als in der Pause dann der berühmte Hut herum ging, um den Zweck dieses Benefizkonzertes zu verwirklichen, füllte er sich schnell mit freudig gegebenen Spenden. So konnte Helga Busch dann am Ende, nach fast zwei Stunden temperamentvoller und gute Laune machender Musik, ein befriedigendes Ergebnis an Brigitte Mintenbeck übergeben. Man sah es der Leiterin der Sottrumer Tafel und Vertreterin des Arbeitskreises Asyl an, wie sehr sie sich über diesen Solidaritätsbeweis und die Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit ihrer vielen Helfer freute.

In ihrem Dankeschön erklärte Brigitte Mintenbeck, dass auch dieses Geld wieder in einen weihnachtlichen Theaterbesuch der von dem Asylkreis betreuten Familien, die auch Kunden bei der Tafel sind, fließen wird. Mit der Zugabe eines Saxophon-Arrangements von Neil Sedakas „Hey, Mister Sunshine“ und des so gar nicht trägen „Lazy Tango“ endete dieses fröhliche Konzert für den guten Zweck.

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