Sascha Hollmann sowie Dennis und Mike Leyer zeigen ihre Graffiti-Kunst

Bauernhaus strahlt von der Rückwand des Insektenhotels

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Mike Leyer (v.l.), Dennis Leyer und Sascha Hollmann bei der offiziellen Übergabe des Graffiti-Werkes.

Sottrum - Von Antje Holsten-Körner. Es gibt sehr zufriedene Gesichter bei den Beteiligten zu sehen, als das Graffiti-Werk, das die Rückseite des großen Insektenhotels am Sottrumer Heimathaus schmückt, offiziell übergeben wird. „Ich war erst skeptisch, als ich von der geplanten Graffiti-Kunst hörte“, erinnert sich Gemeindedirektor André Bischof.

Die Ausführung überzeugt ihn dann aber doch: „Ich hätte nicht erwartet, dass das in dieser Weise möglich ist. Die Graffiti-Kunst passt gut auf die Rückseite.“

Zu sehen ist dort eine Landschaft mit Bauernhaus und Trecker in leuchtenden Farben. Mit der bäuerlichen Idylle haben Sascha Hollmann, Dennis Leyer und Mike Leyer vom Jugendtreff den Wunsch von Karl-Heinz Rosenbrock umgesetzt. Dieser hatte das Insektenhotel gebaut und gestiftet. Nach einer zeitintensiven Vorbereitung vollendeten die Jugendlichen mit Johannes Graf und Julian Tewes, beides Mitarbeiter der „SoFa“ (Sozialpädagogische Familien- und Lebenshilfe) in der vergangenen Woche das Bild auf der Rückwand. „Einen Abend waren sie von 16 bis 22 Uhr dabei, am Folgetag wieder bis in die Abendstunden“, berichtet Tewes.

Unterstützung gab es dabei vom Heimatverein, der Tische, Stühle, Bänke und Strom zur Verfügung stellte. „Dadurch ist zwischen den Jugendlichen und dem Heimatverein ein guter Kontakt entstanden“, freut sich Tewes. Er und Johannes Graf bedanken sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Dazu gehörten auch die drei jungen Künstler, denen die Aktion viel Spaß gemacht hat.

„Wir möchten gerne mitmachen, wenn ein neues Graffiti-Projekt ansteht“, sagt Sascha Hollmann. In Kürze folgt noch die Gestaltung des Schaukastens. Dort soll ein Blick durch ein Fenster, bei dem es Schaf und Schäfer zu sehen gibt, entstehen. In Zukunft könnte sich das Insektenhotel auch zu einem überregionalen Ziel entwickelt. „Wir wollen dort einen Geocach installieren“, verrät Tewes.

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