Schritt für Schritt

Samtgemeinde Sottrum stellt Planungen für Rathausanbau vor

Das Gebäude Kirchstraße 16 und Rathaus (rechts im Hintergrund)
+
Das Gebäude Kirchstraße 16 soll weichen – um einem Anbau des Rathauses (rechts im Hintergrund) Platz zu machen.

Von drei Schritten in Richtung Baubeginn Rathausanbau hat die Samtgemeinde Sottrum jetzt den zweiten getan: Ein Planer gibt dem Finanzausschuss heute Abend Einblicke in die Innenaufteilung des Verwaltungsgebäudes, das dem Rathausteam mehr Platz bieten soll.

Sottrum – Noch steht das Gebäude aus dunklen Ziegelsteinen in der Kirchstraße 16 in Sottrum. Noch – denn auch, wenn ein genauer Termin aussteht, sind die Tage des Hauses zugunsten eines Rathausanbaus gezählt. Denn so langsam wird es in dieser Sache konkreter, so wird Donnerstagabend bei der Sitzung des Finanzausschusses der Samtgemeinde (18 Uhr, Schule an der Wieste) ein Planer erste Einblicke in die Zuschnitte und Aufteilung der Arbeitszimmer und Besprechungsräume geben.

„Damit sind wir schon bei Schritt zwei von unseren drei Schritten, mit denen wir den Rathausanbau auf den Weg bringen“, freut sich die Erste Samtgemeinderätin Kerstin Wendt. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Kommune hinter Schritt eins einen Haken gemacht – mit dem intensiv diskutierten Beschluss, das Gebäude in der Kirchstraße abzureißen. Im zweiten Schritt hatte die Samtgemeinde den externen Planer an Bord geholt, der sich daraufhin an die Raumaufteilung gemacht hatte. „Es geht dabei um die Fragen, was da ist und wie es sein müsste, um allen Verordnungen gerecht zu werden“, so Wendt. Natürlich auch im Austausch mit den Mitarbeitern der Kommune, um den Bedarf zu ermitteln. „Es wird daher einige Einzelarbeitsräume geben, aber auch welche für zwei bis vier Mitarbeiter.

Aus Erfahrung gelernt

Darunter ist auch die Frage nach dem Sitzungssaal: Bleibt er an seinem bisherigen Platz im 1991er-Anbau oder wird er in den neuen Erweiterungsbau verlegt? „Da macht der Planer jetzt den ersten Aufschlag“, so Wendt. Noch offen ist die Frage, ob das neue Gebäude auch ein Fachwerkbau sein wird, oder architektonisch andere Wege einschlägt. „1991 wollte man es von außen passend zum Bestand haben – und dann wurden da irgendwie die Büros reingesetzt“, sagt Wendt. Mit dem Ergebnis, dass es aktuell sehr beengt im Rathaus ist. Hinzu kommt der erhöhte Personalbedarf aus den vergangenen Jahren. „Aus dieser Erfahrung haben wir beschlossen, die Planung jetzt anders herum vorzunehmen – nämlich von innen nach außen.“

Um die Optik des Gebäudes geht es daher erst später – verbunden mit dem dritten Schritt: einem Architektenwettbewerb. „Wir hoffen darüber hinaus, dass wir den Bauauftrag selbst zum Ende des Jahres ausschreiben und dann auch zügig vergeben können“, macht die Erste Samtgemeinderätin deutlich. Für den Fall, dass es doch schneller als gedacht laufen könnte, sind allerdings bereits in diesem Jahr neben Planungs- auch die Abrisskosten für das Gebäude in der Kirchstraße im neuen Haushalt enthalten. Allerdings – und das versichert Wendt – soll der Abriss zeitlich an den Baubeginn gekoppelt werden. „Das Gelände dort soll nicht ewig lange brachliegen.“

Es wird in der Sitzung deutlich werden, dass die Planung so auf diese Art am meisten Sinn macht.

Kerstin Wendt

Ist der Neubau fertig und steht den Rathausmitarbeitern zu Verfügung, ist der Altbau an der Reihe. Den will die Verwaltung sanieren lassen, inklusive neuer Fenster und auch neuen Bürozuschnitten. „Da wird auch die ein oder andere Leichtbauwand versetzt“, kündigt Wendt an. „Von außen bleibt das Gebäude aber so erhalten, wie es ist.“ Mit den aufgeteilten Bauabschnitten will die Verwaltung eine Containerlösung und damit Kosten umgehen.

Wendt ist sich sicher: „Es wird in der Sitzung deutlich werden, dass die Planung – vor allem das Vorgehen, von innen nach außen zu denken – so auf diese Art am meisten Sinn macht. Mit den bisherigen Ideen des Planers ist damit offenbar auf dem richtigen Weg, wie die Erste Samtgemeinderätin andeutet: „Das hat Hand und Fuß.“

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Scheeßel: Entgeltfreies Corona-Testzentrum auf Gemeindefläche sorgt für Unmut im Rat

Scheeßel: Entgeltfreies Corona-Testzentrum auf Gemeindefläche sorgt für Unmut im Rat

Scheeßel: Entgeltfreies Corona-Testzentrum auf Gemeindefläche sorgt für Unmut im Rat
Weiterhin Schule in Präsenz?

Weiterhin Schule in Präsenz?

Weiterhin Schule in Präsenz?
Ein paar Prozent Ungeimpfte bleiben

Ein paar Prozent Ungeimpfte bleiben

Ein paar Prozent Ungeimpfte bleiben
Präventionsprogramm an Rotenburger Schulen

Präventionsprogramm an Rotenburger Schulen

Präventionsprogramm an Rotenburger Schulen

Kommentare