Schnell durch’s Nadelöhr

Samtgemeinde Sottrum legt geprüften Jahresabschluss für 2012 vor

Nadel und Faden
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„Schmal und schnell durch’s Nadelöhr“ soll es gehen. Stück für Stück arbeitet sich die Verwaltung der Samtgemeinde durch die Jahresabschlüsse. Der für 2012 liegt nun zur Beratung in den politischen Gremien vor.

Die Kämmerei der Samtgemeinde Sottrum ist in Sachen Jahresabschlüsse einen entscheidenden Schritt weiter: Das Jahr 2012 steht, nun folgen noch die Jahrgänge 2013 bis 2019.

Sottrum – Aus den Reihen der Mitglieder des Finanzausschusses der Samtgemeinde Sottrum war der Wortbeitrag von Robert Abel (FDP) die einzige Wortmeldung zum Dauerbrenner-Thema Jahresabschlüsse: „Schwamm drüber!“ Konkret ging es um den Abschluss des Jahres 2012 für die Samtgemeinde, die die Verwaltung der Kommune der Politik am Donnerstag vorlegte, der Ausschuss wiederum verwies die Aufstellung mit einem einstimmig positiven Beschluss bei zwei Enthaltungen in den Samtgemeindeausschuss sowie in den demnächst tagenden Rat.

Er folgte damit einer Empfehlung von Kämmerer Karl-Heinz Bacher, der das Ende der Präsentation mit „Nehmen Sie ihn so, Augen zu und durch“ kommentierte. „Wir brauchen in dieser Sache das Vertrauen von Rat und Finanzausschuss, dass Sie das mit uns da durch tragen“, machte er deutlich.

Wir brauchen in der Sache das Vertrauen von Rat und Finanzausschuss.

Karl-Heinz Bacher

Zuvor hatte die Samtgemeinde den Jahresabschluss dem Rechnungsprüfungsamt (RPA) des Landkreises vorgelegt, das wiederum Hinweise auf Änderungen gegeben hatte. In Absprache mit RPA-Leiter Wolf Linne und Kreiskämmerer Sven Höhl hatten Kommune und Kreis Aufwand und Nutzen abgewogen und sich darauf geeinigt, die Änderungen in den nächstmöglichen Jahresabschlüssen vorzunehmen. „Dieses Verfahren soll zu einer Beschleunigung bei der Erstellung der Jahresabschlüsse führen“, heißt es in der entsprechenden Beschlussvorlage der Samtgemeinde.

„Dieses Gespräch mit Herrn Höhl und Herrn Linne war für uns sehr wichtig“, sagte Samtgemeindebürgermeister und Gemeindedirektor Holger Bahrenburg. „Wir haben eine Vertrauensbasis, auf der wir jetzt weiter arbeiten können.“

Zuversicht in Sachen Arbeitsfortschritt

Auch wenn noch einiges an diesbezüglichen Aufgaben auf den Tischen der Kämmerei-Mitarbeiter liegt, macht sich Zuversicht in Sachen Arbeitsfortschritt breit – auch bei Bahrenburg: „Wir sind da gut im Flow und wollen da schmal und schnell durch’s Nadelöhr“, hatte der Verwaltungschef bereits am Montag bei der Sitzung des Finanzausschusses der Gemeinde Sottrum klar gemacht.

Aktuell kann die Verwaltung nun hinter allen Jahresabschlüssen für 2012 einen Haken machen – sowohl für die Samtgemeinde, als auch für die Mitgliedsgemeinden. „Derzeit haben wir gerade die weiteren Jahresabschlüsse für die Gemeinde Bötersen in Arbeit“, so Bacher. „Dabei gehen wir so vor, dass wir jetzt neben der Samtgemeinde die einzelnen Gemeinden komplett von 2013 bis 2019 aufarbeiten, bevor es an die nächste geht.“ Das sorge allerdings auch dafür, dass das für einige noch eine längere Wartezeit bedeute. „Das Thema wird uns weiterhin einige Jahre begleiten“, so Bacher. „Denn nach wie vor gibt es Probleme damit, wie die Doppik überhaupt funktioniert.“

Von der Reihenfolge gehen er und sein Team zunächst die kleineren Mitgliedsgemeinden an. „Sottrum ist daher relativ weit hinten. Dazu bekommen die Kollegen immer mehr Routine“, so Bacher bereits am Montag. Mit dieser ließen sich dann auch die kommenden Jahre zügiger bearbeiten. Denn die Zeit sitzt den Mitarbeitern der Kämmerei nach wie vor im Nacken – kommen doch für jedes Jahr acht weitere Jahresabschlüsse dazu.

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