Sottrumer Europaparlamentarier

Kreis-FDP bestätigt Oetjen als Vorsitzenden

FDP-Europaparlamentarier Jan-Christoph Oetjen ist als Kreisvorsitzender seiner Partei bestätigt worden.
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FDP-Europaparlamentarier Jan-Christoph Oetjen ist als Kreisvorsitzender seiner Partei bestätigt worden.

Jan-Christoph Oetjen bleibt Vorsitzender der FDP im Landkreis Rotenburg. Diese bereitet sich jetzt auf den Wahlkampf vor.

Sottrum/Rotenburg – Die FDP im Landkreis Rotenburg hat sich am Wochenende auf die anstehenden Wahlen im Herbst eingeschworen. Bei der Kommunalwahl wollen die Liberalen ihre Themen vor Ort sichtbar machen, so der Vorsitzende des Kreisverbandes, Jan-Christoph Oetjen, nach dem Parteitag unter Corona-Auflagen in Sottrum. Der Europaabgeordnete wurde bei dieser Gelegenheit einstimmig von den Mitgliedern in seinem Amt bestätigt.

„Das wichtigste Ziel für die Freien Demokraten ist ein starkes Ergebnis bei der Kommunalwahl und der darauffolgenden Bundestagswahl. Die FDP ist im Landkreis hervorragend aufgestellt. Wir wollen für den Landkreis Rotenburg eine bürgerfreundliche Verwaltung, einen familienfreundlichen Landkreis und mehr Unterstützung für unsere heimische Wirtschaft“, so Oetjen in einer Pressemitteilung. Er sieht sich persönlich allerdings dabei mehr in der Rolle des Organisators. Der Sottrumer selbst hatte nach seiner Wahl ins Europaparlament im Mai 2019 alle seine kommunalpolitischen Mandate, darunter im Kreistag in Rotenburg, abgegeben – seinen Platz im niedersächsischen Landtag hatte er damals ebenfalls geräumt.

Der FDP vor Ort fehlt damit sozusagen ein Zugpferd, das für eine gewisse Anzahl an Stimmen vor Ort sorgen kann. Diese Aufgabe übernehmen laut Oetjen nun andere. „Unser Zugpferd sind jetzt unsere Mandatsträger“, so der Sottrumer. Er räumt ein, dass er eine Lücke hinterlässt, die gefüllt werden muss. Aber das betreffe jede Partei, wenn jemand nach 20 Jahren Kommunalpolitik nicht mehr dabei ist – so wie in seinem Fall.

„Dieses Mal sind wir in der besonderen Situation, dass die Kommunalwahl im engen Zusammenhang mit der Bundestagswahl steht“, erklärt Oetjen. Letztere ist am 26. September lediglich zwei Wochen nach der Kommunalwahl. Oetjen geht davon aus, dass daher bei der Wahl der lokalpolitischen Gremien auch überregionale Themen eine gewisse Rolle spielen können. Darauf wolle er seinen Kreisverband einstellen. Man sei gerade in der vorbereitenden Phase des Wahlkampfes, Kreistagsfraktionschef Frank Peters habe bereits eine gute Themensammlung für die Kommunalwahl erstellt, so Oetjen. Er fragt, welche Rolle die Kreispolitik bei der Stimmangabe überhaupt spielt. Das Interesse daran könne sich örtlich unterscheiden, je nach dem, ob sie gerade ein vor Ort wichtiges Thema behandelt, sagt er.

Für die Bundestagswahl erwartet Oetjen ein spannendes Rennen. Diese werde „wegweisend für die Zukunft unseres Landes sein. Es geht um die Frage, ob wir gesellschaftliche Offenheit, wirtschaftliches Wachstum und Klimaschutz durch Innovation weiter in den Mittelpunkt unsere Politik stellen.“ Er wünsche sich kein „Weiter so“ einer Großen Koalition und keine grün-rot-rote Mehrheit. „Statt Vorschriften und Stillstand braucht Deutschland jetzt Mut und Fortschritt.“

Zurück auf die Kreisebene. Nicht nur Oetjens Position stand beim FDP-Kreisparteitag zur Abstimmung. Neben Oetjen komplettieren drei stellvertretende Vorsitzende den Vorstand: Claudia Schalinski aus Gnarrenburg, Günther Witten aus Tarmstedt und Alexander Künzle aus Rotenburg. Schriftführer ist Jonas Blanken aus Heeslingen, sein Stellvertreter ist Hendrik Jürgens.

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