Taakener Wegemeisterstelle wird nun doch ausgeschrieben

Rat setzt auf Transparenz

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Taaken soll einen zweiten Wegemeister bekommen. Trotz Gegenwind wird die Stelle nun ausgeschrieben.

Reeßum - Von Matthias Daus. Über den Antrag aus der vorherigen Gemeinderatssitzung von Dieter Precht zur Schaffung einer zweiten Wegemeisterstelle in Taaken nachzudenken, hatte Reeßums Bürgermeister Marco Körner versprochen. Precht hatte in diesem Zuge Interesse bekundet, dieses Amt auch selbst zu bekleiden. Dass ein zweiter Wegemeister kommen wird, ist nun geklärt. Offen ist allerdings, wer diese Stelle besetzt.

Um bei der Suche möglichst transparent zu bleiben, soll nun eine Art Wurfzettel in jeden Haushalt in Taaken gelangen. „Wir wollen jedem die Chance geben, sich da einzubringen“, sagte Körner. Eine Maßnahme, die nicht nur auf Gegenliebe stieß. So favorisierte Ratsmitglied Herbert Cordes seinen Amtskollegen Precht als Anwärter. „Ich wäre dafür, dass wir das jetzt und hier abstimmen“, sagte er. Ebenfalls Einwände hatte Jürgen Worthmann, dem der Aufwand entschieden zu groß schien. Dieter Precht hingegen war eher auf der Linie des Bürgermeisters: „Es dreht sich auch darum, dass wir vom Rat alles getan haben, um die Vergabe öffentlich zu gestalten.“ Beinahe einstimmig mit nur einer Enthaltung wurde dem Vorhaben zugestimmt.

Schon einige Male hat man den Termin verschieben müssen, doch jetzt steht fest: Am Sonntag, 25. März, soll endgültig die Einweihung des Reeßumer Mehrzweckgebäudes stattfinden. Einziger Unsicherheitsfaktor ist in diesem Zusammenhang das Wetter. Der momentane Dauerfrost hat die Arbeiten im Außenbereich zum Erliegen gebracht. „Wir müssen die Baumaßnahme beendet haben, und eine finale Abnahme ist ebenso zwingend notwendig, wenn wir die Einweihung durchführen wollen“, so Bürgermeister Körner. Aber er sehe dem relativ gelassen entgegen. „Die ausführende Firma hat mir versichert, dass sie innerhalb einer Woche fertig würden, sobald das Wetter es zulässt“, sagte er. Die Wetterlage beeinflusst auch die Umgestaltungsmaßnahmen am Reeßumer Friedhof. Bis auf einige notwendige Baumfällarbeiten konnte aktuell nichts abgearbeitet werden, aber auch hier soll es bald weitergehen.

In der Bürgerfragestunde richtete die Elternsprecherin des Taakener Spielkreises, Ines Holste, eine Frage nach dem Fortschritt in Sachen Umwandlung des Spielkreises in einen Kindergarten an Körner. „Es ist so, dass ich Bedarf an einem Kitaplatz habe, der mir gesetzlich zusteht“, sagte sie. Aber Körner machte ihr da zumindest für die nächste Zeit wenig Hoffnung. Eine schnelle Lösung sei nicht in Sicht.

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