290.000 Euro für die Straßensanierung

Reeßum sagt Schlaglöchern den Kampf an

Schlaglöcher in der Reeßumer Straße „Hinter den Teilen“.
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Solche Löcher sollen in der Reeßumer Straße „Hinter den Teilen“ bald der Vergangenheit angehören.

Die Gemeinde Reeßum plant umfangreiche Sanierungen ihrer Straßen. Es wird teuer, genau wie der Bau barrierefreier Bushaltestellen.

Reeßum – Bereits vor vier Wochen hat Reeßum als erste Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Sottrum den Haushalt 2021 verabschiedet. Jetzt soll ein großes Projekt daraus auf den Weg gebracht werden. „Im Jahr 2020 hat sich der Rat intensiv mit Straßenbaumaßnahmen beschäftigt und ein Planungsbüro beauftragt“, erklärte Reeßums Bürgermeister Julian Loh auf der jüngsten Ratssitzung.

Nach der vorliegenden Schätzung muss mit Kosten in Höhe von 290. 000 Euro für die Sanierung der Straßen Hinter den Teilen und Am Walde (beide in Reeßum) sowie in Clüversborstel dem Gartenweg und Zur Badestelle gerechnet werden. „Wir hoffen, dass durch die Bündelung der Maßnahmen ein gutes Ergebnis bei der Ausschreibung erzielt wird“, so Loh. Einstimmig votierte der Rat dafür, die Ausschreibung durch das Planungsbüro in Auftrag zu geben.

Darüber hinaus befasste sich der Rat noch mit einem weiteren Thema: Für den Haushalt im kommenden Jahr könnten bis zu 45.000 Euro für einen barrierefreien Umbau von Bushaltestellen von der Gemeinde aufzuwenden sein. Hintergrund: Vor einigen Wochen war bekannt geworden, dass im Jahr 2022 wahrscheinlich letztmalig der barrierefreie Ausbau gefördert wird. Dabei wurde eine Förderquote von 80 Prozent in Aussicht gestellt. Neben den Arbeiten zur Herstellung der Barrierefreiheit werden den Angaben zufolge auch Unterstände, Fahrradanlehnbügel und weitere Einrichtungen gefördert. „Bei den Unterständen handelt es sich um das Modell aus Stahl und Glas, das auch am Reeßumer Fuhrenkamp steht“, erklärte Loh und fügte schmunzelnd hinzu: „Es wird nur das Kassenmodell bezuschusst, aber kein Fachwerkbau oder Ähnliches.“

Taaken hat verhältnismäßig viele Bushaltestellen.

Herbert Cordes

Eine Bestandsaufnahme und Ermittlung, wo ein barrierefreier Ausbau sinnvoll ist, übernahm Lohs Stellvertreter Marco Bruns zusammen mit einem Planungsbüro. Sie stellten fest, dass dafür sechs Haltestellen in Taaken und eine Haltestelle in Schleeßel in Frage kommen. „Taaken hat verhältnismäßig viele Bushaltestellen“, griff Herbert Cordes (CDU) ein Thema wieder auf, das schon öfters für Diskussionen im Rat gesorgt hatte.

Trotzdem schloss er sich der Meinung seiner Ratskollegen an, die einstimmig beschlossen, einen Förderantrag für alle sieben Haltestellen zu stellen. „Auch bei einem positiven Bescheid muss aus heutiger Sicht nicht alles umgesetzt werden“, betonte Reeßums Bürgermeister Julian Loh.

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