Ratsmitglieder verabschieden Bebauungsplan „Bei den Doren“ in Horstedt

Bald geht es los

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Planer Udo Lohreit stellt den Bebauungsplan in Horstedt vor.

Horstedt - Von Antje Holsten-Körner. Beim geplanten Horstedter Baugebiet „Bei den Dohren“ geht es wieder einen Schritt nach vorne. „Der Bebauungsplan ist jetzt eingetütet“, berichtete Horstedts Bürgermeister Michael Schröck (SPD) während der jüngsten Ratssitzung der Gemeinde.

Zuvor hatte Planer Udo Lohreit vom Büro Instara bei der Ratssitzung den aufgestellten Bebauungsplan vorgestellt, den die Mitglieder einstimmig verabschiedeten. Auf der rund zwei Hektar großen Fläche sollen in zwei Bauabschnitten 30 Grundstücke für Einzel- und Doppelhäuser entstehen. Die zulässige Höhe der Gebäude wurde auf 8,50 Meter festgelegt und eine Grundflächenzahl von 0,4, sodass jeweils 40 Prozent versiegelt werden dürfen. Auch den Preis, der sich aus Gemeindeinvestitionen, Strukturabgaben und Anliegerbeiträgen zusammensetzt, haben die Ratsmitglieder mit 66,40 Euro pro jeden Quadratmeter festgelegt.

Die weiteren Planungen übernimmt Hermann de Riese, vom Ingenieurbüro für Wasserwirtschaft und Umwelttechnik (IWU), der die Ausschreibung für die Straßen- und Tiefbauarbeiten erarbeitet. „Wir haben schnell unsere Hausaufgaben erledigt“, sagte der Bürgermeister, der hofft, dass es schon zum Sommer losgehen könnte.

Eine Garantie dafür kann er aber nicht geben. Die rund ein Dutzend Kaufinteressenten für die ersten 15 Bauplätze mit einer durchschnittlichen Größe von 800 Quadratmetern stehen bereits in den Startlöchern. Die ersten Spatenstiche werden die Häuslebauer wohl an der Nartumer Straße vollziehen können, denn dort ist die Erschließung bereits erfolgt.

Im Rahmen dieser Planungen bevollmächtigen die Ratsmitglieder ihren Bürgermeister, mit der Samtgemeinde eine Vereinbarung zu schließen. „Die Versickerung auf dem Grundstück und daher auch das Regenrückhaltebecken fällt in den Zuständigkeitsbereich der Samtgemeinde“, erklärte der 59-Jährige. Der neu zu bauende Regenwasserkanal sowie das Regenrückhaltebecken sind für den Überlauf von den Grundstücken vorgesehen. Mit einem Fassungsvermögen von 672 Kubikmeter ist es für ein „fünfjähriges Regenereignis“ auslegt. „Bis zur Oberkante fasst es rund 1700 Kubikmeter“, berichtete Bürgermeister Michael Schröck.

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