Dorfverein organisiert Apfelfest in Stuckenborstel mit vielseitigem Angebot

Mit dem Porsche durch den Ort

Mit dem Smartphone nimmt Marina Schilling ein Foto ihrer bunt verzierten Tochter auf.

Stuckenborstel - Von Antje Holsten-Körner. Das Wetter meinte es dieses Mal nicht besonders gut mit dem Dorfverein Stuckenborstel, der zur zweiten Auflage des Apfelfestes eingeladen hatte: Direkt zu Beginn der Kaffeezeit öffneten sich für 20 Minuten die Himmelsschleusen. „Zwar waren es weniger Besucher als im vergangenen Jahr, die Stimmung war aber trotz des Wetters sehr gut“, bilanzierte Katharina Jäger, bei der die Fäden für die Organisation zusammengelaufen waren. Einen großen Anteil hatten daran sicherlich die fleißigen Helfer, die der Vizevorsitzenden des Vereins zur Verfügung standen. Innerhalb kürzester Zeit stellten sie drei Pavillons auf.

„Wir hatten die Pavillons bereits an der Seite liegen“, verriet Ellen Cordes vom Dorfverein. Sie übernahm an diesem Nachmittag die Buchführung für die Anlieferung der Äpfel. „Je nach Sorte und Reifezustand kann mit 60 bis 70 Prozent Saft gerechnet werden“, erklärte sie. So werden Andrea, Thomas und Paul Patzwald rund 100 Liter Apfelsaft erhalten, der in der Demeter-Mosterei in Sandhausen aus ihren Äpfeln gepresst wird.

Demeter-Qualität konnten auch Nikolaus Klee und Jens Cordes anbieten. Während es bei Klee Honig und Marmelade zu erwerben gab, bot Cordes Mettwurst zum Probieren an. „Zu einem Demeter-Hof gehört Rinderhaltung“, erklärte der Vorsitzende des Dorfvereins. Auf dem Grill auf der anderen Seite des Geländes brutzelten seine Rinderbratwürste. „Sehr lecker“, attestierte Sönke Jäger. Der Stuckenborsteler übernahm an diesem Nachmittag die Moderation der Veranstaltung. So wies er die Gäste auf die regelmäßig stattfindenden Mühlenführungen mit Hans-Richard Buthmann hin. Auch die Vorführungen der Obstbaumschnitte durch Ramon Bocanegra kündigte Sönke Jäger an.

Äpfel standen im Mittelpunkt von Tonia Knodt, die in der Weide hinter der Wassermühle die Besucher mit Akrobatikeinlagen erfreute. Als „Apfelgöttin“ nahm sie dabei Obst entgegen, das sie poliert zurückgab. Auf ihre Kosten kamen die jungen Gäste ebenfalls an den Mitmach-Tischen der Kindertagesstätte Mühlenzwerge und dem Kindergarten Kunterbunt. Bei der Kindertagesstätte gab es sogar etwas zu gewinnen. Besonders viel Glück hatte dabei Noel, der mit seinen Eltern Volker und Pranee von Husen das Apfelfest besuchte, denn er gewann gleich zwei Hauptpreise. „Es gibt keine Nieten, sondern mindestens Bonbons als Gewinn“, erzählte Jessica Leonhardt, die sich als Mutter mit um die Betreuung des Standes kümmert. Gerne wurde auch das Angebot von Claas Gabriel angenommen, der mit seinem roten Porsche Junior Trecker Gäste durch den Ort chauffierte.

Apfelfest Stuckenborstel

Durch die vielen positiven Stimmen steht bereits fest, dass es auch im kommenden Jahr ein Apfelfest geben wird. „Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut. So standen auf der Kuchenliste viele Namen, die sonst nicht auftauchen“, so Katharina Jäger erfreut.

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