Neuer Roman 

Ottersbergerin veröffentlicht Buch „Finnischer Schnee von gestern“ 

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Mina Teichert aus Ottersberg stellt ihr Herzensprojekt „Finnischer Schnee von gestern“ vor. 

Ottersberg - Von Jessica Tisemann. So manche Frau, wird sich schon oft gedacht haben: Männer kann man manchmal echt in die Tonne hauen. Wie gut, dass es da die besten Freundinnen gibt, die einem nach jedem Tiefschlag wieder auf die Beine helfen und für einen da sind. So geht es auch der Hauptperson im Buch „Finnischer Schnee von gestern“ von der Ottersbergerin Mina Teichert. Und bei dem Trip der vier Ladies nach Finnland, kommen so einige Geheimnisse ans Tageslicht.

Vivien erwischt ihren Verlobten in flagranti, baut einen Autounfall und liegt verletzt im Krankenhaus. Da entscheiden sich ihre drei besten Freundinnen, sie nach Finnland zu „entführen“ und dort Silvester zu verbringen. Und die Geschichte der vier Freundinnen basiert sogar zu einem Teil auf der Realität.

Gemeinsam mit ihren vier besten Freundinnen Birte, Nadine, Janina und Silke hat sich Mina Teichert die Story überlegt. Deswegen widmet sie „meinen Mädels“ auch das Buch. „Das ist ein richtiges Herzensprojekt, weil eine wahre Geschichte dahinter steckt“, so die 38-Jährige. Jetzt wartet die Otterbergerin auf die Kritiken, die nach und nach eintrudeln. „Ich bin gespannt, wie das Buch bei den Lesern ankommt“, gibt die Autorin zu und verrät, dass die romantische Komödie, zu der „Finnischer Schnee von gestern“ zählt, gar nicht ihr Wunschgenre war. „Ich habe das Buch auf Bestellung geschrieben.“ Nur ganze sechs Monate hat der reine Schreibprozess gedauert – plus die anschließenden Lektorate.

Der erste Satz muss überzeugen

Viel Unterstützung erfährt sie dabei von ihrer Agentin bei der Berliner Agentur Scriptzz. Am Anfang habe sie versucht, sich alleine bei den Verlagen zu bewerben und dabei die klassischen Anfängerfehler gemacht. „Wenn im Exposé der erste Satz nicht stimmt, lesen die das gar nicht weiter“, verrät die junge Mutter. Sie habe viel lernen müssen und eng mit den Lektoren und ihrer Agentin zusammengearbeitet. „Es ist wichtig, bei einem guten Verlag unterzukommen“, betont die gelernte Fotografin.

Zu ihren Aufgaben gehört jetzt auch das Marketing. Das ist für die schüchterne Frau gar nicht so leicht. „Ich hätte es lieber wie Stephen King gehalten und mich erst Jahre später zu erkennen gegeben“, gibt sie zu. Doch das ist in der heutigen Zeit nicht mehr so einfach möglich. Die Autorin muss aktiv werden, um auf dem harten Buchmarkt zu bestehen und ihr Werk an die Leser zu bringen.

Über Nacht zum Schreiben

Doch wie ist die 38-Jährige überhaupt zum Schreiben gekommen? „Das kam in einer privaten Umbruchphase einfach über Nacht.“ Sie habe sich auch vorher schon häufiger kleinere Geschichten ausgedacht und dann einfach damit angefangen, sie aufzuschreiben. Meist hat sie auch schon die Idee für eine neue Geschichte im Kopf, aber die aktuelle noch gar nicht abgeschlossen – so viel Kreativität steckt in ihr.

Immer wieder fließt auch etwas von der Persönlichkeit der Autorin selbst mit ein. „Ich schreibe mich selbst quasi um, so wie ich in manchen Situationen gerne reagiert hätte oder wie ich gerne wäre“, sagt Teichert. So tauchen auch Eigenschaften ihrer eigenen Freundinnen in „Finnischer Schnee von gestern“ auf. Ebenfalls haben der Freundinnen einen Auftritt, sei es nur als Namensgeber. In Finnland selbst war Teichert zwar nicht, ihre finnische Freundin hat ihr aber ein paar Tipps gegeben. „Außerdem habe ich viel über das Land recherchiert.“

Mina Teichert ist übrigens keine Unerfahrene, was das Schreiben angeht. Mit „Cherryblossom“ sind bereits zwei Jugendbücher erschienen, die dem Fantasygenre zuzuordnen und ein wenig von „Twilight“ inspiriert sind.

Wer die Autorin einmal live sehen will, hat dazu auf der Frankfurter Buchmesse die Gelegenheit. Dort steht sie nämlich am Samstag, 22. Oktober, zwischen 14 und 15 Uhr für ein Meet and Greet bereit. Ihr Buch gibt es für 9,99 Euro ausschließlich über ihren Verlag „Amazon publishing“ bei Amazon.

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