Mit Treckern von Stuckenborstel durch Sottrum

Oldtimer-Ausfahrt mit Umweg

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Da ist alles schon wieder vorbei: Die Oldtimer-Trecker stehen aufgereiht nebeneinander und warten darauf, dass ihre Besitzer sie wieder nach Hause fahren.  

Stuckenborstel - Von Antje Holsten Körner. Fünf Jahre sind seit der Oldtimer-Trecker-Ausfahrt nach Sittensen, zu der der Dorfverein Stuckenborstel eingeladen hatte, inzwischen vergangen. Nach mehreren Anläufen gab es jetzt eine Neuauflage der Veranstaltung, über die es damals viele positive Stimmen gab.

Die Organisation lag dieses Mal in den Händen von Klaus Wirth. 17 Anmeldungen von Oldtimer-Besitzern konnte er entgegennehmen, wovon die beiden Schlepper aus Scharnhorst die weiteste Anreise hatten. Mit von der Partie waren gleich mehrere Mitglieder der Freunde Alter Landmaschinen aus Sottrum. Der älteste Schlepper, ein Lanz Bulldog mit Baujahr 1949, gehörte dem Ottersberger Martin Schumacher. Dazu kam der Case aus dem vergangenen Jahr von Karsten Buthmann.

Die Route führte von der Wassermühle Stuckenborstel über Sottrum, Clüversborstel, Höperhöfen, Bötersen zum Rotenburger Flughafen. „Bei der Ausarbeitung habe ich darauf geachtet, dass wir die Hauptstraßen möglichst vermeiden“, erzählt Klaus Wirth, der auf seinem Porsche-Junior den Konvoi anführte.

Frank Lehmann fährt voran

Als Safety Car konnte Wirth Frank Lehmann mit seinem Quad gewinnen. Der Ortsbrandmeister stand über ein Funkgerät mit dem Organisator in Kontakt. Am Flughafen erwartete Fritz Koldehofe die Teilnehmer der Oldtimer-Trecker-Tour. Der Pilot zeigte ihnen nicht nur die Flugzeuge vom ehemaligen Düngeflugzeug Dromader Mini, dem einzigen noch flugfähigen Exemplar, bis zur 1944 gebauten Piper, sondern erklärte auch einiges dazu und beantwortete die zahlreichen Fragen.

„Die Piper ist so leicht, dass es wohl das einzige Flugzeug ist, dass bei Gegenwind rückwärts fliegt“, erinnert sich Klaus Wirth an die Ausführungen. Für die meisten Mitfahrer war der Besuch bei Fritz Koldehofe wohl der Höhepunkt der Tour. Nach einer Pause sollte es über Bötersen, Waffensen, Ahausen, Everinghausen und Dodenberg zurück nach Stuckenborstel gehen. Doch in Dodenberg teilten sich die Wege: „Da ich einen kleinen Vorsprung hatte, bemerkte ich nicht, dass nicht alle folgten, als ich rechts in den kleinen Feldweg einbog“, erzählte Wirth. Daher fuhren nur die ersten sechs Trecker die geplante Strecke, die anderen wählten den direkten Weg zur Wassermühle.

So kam die Nachhut vor den führenden sechs Schleppern am Ziel an. Dort erwartete sie bereits Matthias Bellmann, der inzwischen den Grill angeheizt hatte. So konnten sich alle an der Wassermühle nach der Ausfahrt gleich stärken. Für die gelungene Ausrichtung gab es – wie vor fünf Jahren – viel Lob für den Dorfverein.

Übrigens: Der einzige Ausfall hätte fast das Safety Car selbst getroffen, das aber noch aus eigener Kraft den Weg nach Hause zurücklegen konnte.

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