Thema: Schwarz-Weiß

Neues beim Ahauser Herbst

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Das Team des Heimatvereins hat sich in diesem Jahr für das Motto Schwarz-weiß entschieden. 

Ahausen - Nur noch wenige Wochen, dann wird Ahausen wieder einmal zum Kultur-Mekka. In diesem Jahr präsentiert sich der Ahauser Herbst in Schwarz-Weiß, mit einer Ausstellungsfläche mehr, viel Neuem und erstmals ohne Dorfaktion.

Auch auf dem Gelände des Heimatvereins mitten im Ort ist beim Ahauser Herbst wieder einiges los.

Vom 27. bis 30. Oktober können Bürger und Gäste in eine Vielfalt an Kunst- und Kultur in Ahausen eintauchen. Am Donnerstag geht es mit einer Weinlese los. Keine Angst, niemand muss in die benachbarten Rebenstöcke nach Unterstedt. Wie im vergangenen Jahr geht es um das Getränk selbst und Geschichten, die dazu passen.

Freitag wird der Ahauser Hof wieder zur Party-Arena. Dann tritt dort „Fährhaus“ mit eigenen deutschsprachigen Pop-Songs auf, die laut Flyer mal radiotauglich und mal tief berührende Balladen sind.

Schneewittchen im Figurentheater

Dann ist es soweit: Der eigentliche Ahauser Herbst beginnt. Ab 14 Uhr am Samstag haben die Besucher die Möglichkeit, über die Kulturmeile zu schlendern, die sich erneut durch das ganze Dorf zieht. Erstmalig dabei ist in diesem Jahr der alte Kindergarten neben dem Gemeindebüro als Veranstaltungsort. Zu sehen ist dort neben Malerei und Fotografie das „Lille Kartoffel Figurentheater“ mit Schneewittchen. Ebenfalls das erste Mal beteiligt sich der Ahauser Graffiti-Künstler Thorben Schiel an der umfassenden Kunst- und Kulturveranstaltung. „ART“ ist an der Hauptstraße 2 zu sehen.

Weiterer neuer Ausstellungsort ist die Bockeler Straße 6 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gelände des Heimatvereins: Heiko Rosebrock feiert dort Premiere mit seinen Unikaten aus Ziegelsteinen, Eichenholz und Metall, gefertigt aus verschiedensen Fundstücken. Renate Bertram aus Dauelsen stellt sich ihm mit Textilien und Stickereien zur Seite, Udo Smorra aus Langwedel mit seinen Eisenplastiken aus Schrott.

Zurück im Ahauser Hof ist der Kunsthandwerkermarkt. Knapp 20 Aussteller, darunter einige Debütanten, haben sich für dort angekündigt und bieten von Schmuck, Webwaren, Zeichnungen, Bekleidung und Taschen, Teddybären und Badegarten an.

Thema dieses Jahr: Schwarz-Weiß

Neugierig macht „werWeiss“ – ein Strickprojekt aus Ahausen: eine Wolle, 15 Frauen, ein Buch, eine Ausstellung. Zu erleben im Hause Hahn, Am Felde 3. Auch dass die Ahauser Künstlerin Sabine Schäfer nicht Malerei ausstellt sondern Betonarbeiten.

„In diesem Jahr ist unser Thema Schwarz-Weiß. An jedem Veranstaltungsort wird es in irgendeiner Form vorkommen“, sagt Carsten Kaßburg, Vorsitzender des Heimatvereins, der Schirmherr der Veranstaltung ist. Besonders deutlich wird das Motto in der Marienkirche zu Ahausen. Dort findet sich die Ausstellung „Ahauser Geschichten – Ahauser Gesichter“ von Piet Diercks und Bettina Diercks wieder.

„Wir haben gut an die 50 Aussteller, dementsprechend etwa 70 Mitwirkende. Das ist rekordverdächtig. Es gibt einige Aktionen Open Air, die teilweise nicht im Flyer stehen und ein paar Überraschungen“, verrät Kaßburg, der auf die Veranstaltungseite im Internet verweist.

Wenn nicht anders vermerkt, ist der Eintritt zu allen kulturellen Veranstaltungen kostenlos, der Hut geht rum. Außerdem haben die Besucher wieder die Möglichkeit, Buttons zu kaufen, mit deren Erlös die Veranstaltung unterstützt wird. „Für jeden ist etwas dabei“, verspricht der Vorsitzende – auch genügend zu Essen und zu Trinken. Erneut seinen Stand aufmachen wird „Komodo“. Der mobile Coffee-Shop will neugierig machen „auf richtig guten Kaffee“, der auf Wunsch mit der Hand aufgebrüht wird. Den Abschluss des Wochenendes bildet erneut ein Konzert in der Marienkirche. Dort spielt „Cladatje“ aus Ottersberg Klezmer-Musik. 

bd

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