Mitglieder des Gemeinderates fällen einstimmigen Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans

Neues Baugebiet für Hellwege

An dieser Stelle soll das Neubaugebiet der Gemeinde Hellwege entstehen. - Foto: Diercks

HELLWEGE - Zu dem Entschluss, ein neues Baugebiet in Angriff zu nehmen, sind am Montag die Mitglieder des Hellweger Gemeinderates gekommen. Einstimmig fiel der Beschluss zur Aufstellung für den Bebauungsplan Nr. 11 „Am Sandgraben“. Dort hat die Gemeinde bereits die Fläche gekauft. 2,26 Hektar stehen zur Verfügung, von denen nach aktueller Planung des Ingenieurbüros Sweco aus Bremen 17 665 Quadratmeter für die Bebauung verplant sind, 3 191 Quadratmeter gehen in den Straßenbau, 1 740 Quadratmeter sind für den Natur- und Landschaftsschutz vorgesehen. Das Baugebiet muss mit einem Grünstreifen eingesäumt werden, das ist laut Sweco eine „übergeordnete Vorgabe“.

Die künftige Straße soll eine Sackgasse mit Verschwenkungen und Wendehammer sein. Die Baugrundstücke können von 600 bis 1 000 Quadratmeter groß sein. Ausgelegt werden kann das Baugebiet für 17 bis 26 Grundstücke. Das sollen die Ratsmitglieder zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal beschließen. Möglich ist, die Fläche in Abschnitten zu bebauen. Beispielsweise also erst ein Viertel im vorderen Bereich, dann das nächste und das übernächste. So bleibt dem bewirtschaftenden Landwirt lange die Möglichkeit, die Fläche zu nutzen. Der Wiesenweg soll von hinten an das Baugebiet anschließen.

Weitere Punkte, die angedacht – sowie vorgeschlagen aber noch nicht festgelegt wurden – sind die örtlichen Bauvorschriften. Darin werden beispielsweise Dach- und Gebäudefarben eingeschränkt. Vorgesehen sind in Hellwege erst einmal nur eingeschossige Häuser mit einer Firsthöhe von neun Metern. Zugelassen werden sollen nur Einzel- und Doppelhäuser mit maximal zwei Wohneinheiten pro Gebäude, damit ein Mehrgenerationenwohnen möglich ist. Weniger als 30 Grad Dachneigung und reflektierende Metalldächer sollen nicht erlaubt sein. Die Ziegelfarben werden auf Feuer- bis Braunrot und Anthrazit festgelegt.

Bürgermeister Wolfgang Harling (SPD) zur konkreten Ausgestaltung der örtlichen Bauvorschriften: „Das hängt davon ab, welche Wünsche an uns herangetragen werden. Wir haben darüber nachgedacht, die eine oder andere Mietwohnung zuzulassen. Der Bedarf ist in Hellwege da.“

Über einen „Wanderweg“ vom Sandgraben bis zum Goldanger werde aufgrund des Vorschlages eines Einwohners der Gemeinde ebenfalls nachgedacht. So ein Vorhaben steht und fällt laut Bürgermeister Harling mit dem Wohlwollen der Grundeigentümer, die mit einer solchen Nutzung einverstanden sein müssen. - bd

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