Umsetzung eines Gebäudes möglich

Ein neues, altes Archiv für den  Sottrumer Heimatverein?

+
Das neue Gebäude soll in der Nähe des Spiekers und des Backofenhauses stehen.

Sottrum - Von Matthias Röhrs. Der Sottrumer Heimatverein will bauen. Auf dem Heimathausgelände – in der Nähe von Spieker und Backofenhaus – soll mittelfristig ein weiteres Gebäude stehen. Darin möchten die Verantwortlichen unter anderem ein Archiv und einen Ausstellungsraum unterbringen. Möglich macht das Ganze in erster Linie eine Erbschaft.

Doch im Moment stehen die Ideengeber noch ganz am Anfang. Politisch sind die ersten Schritte gemacht, doch ehe es wirklich konkret werden kann, möchte der Heimatverein um seinen Vorsitzenden Hans-Jürgen Krahn noch etwas abwarten. Fördermittel wurden in der Zwischenzeit beantragt, eine Zu- oder Absage erwarte man in den Monaten März oder April. Erst danach wolle man den Auftrag für die Architektenleistung ausschreiben.

Doch zumindest eines weiß man: Wie das gesamte Gebäude-Ensemble aus Heimathaus, Spieker und Backofenhaus soll auch der neue Bau ein Fachwerkhaus sein, so Krahn während einer Kulturausschuss-Sitzung des Gemeinderates in der vergangenen Woche. Idealerweise soll es aber kein Neubau werden. Wenn möglich, möchte der Heimatverein ein irgendwo bestehendes historisches Gebäude kaufen und nach Sottrum umsetzen lassen. Am besten mit einem kurzen Weg, dem Verein wäre es am liebsten, wenn das Gebäude aus der Samtgemeinde kommt. Eine weitere Idee ist, den Backofen in die Erweiterung zu integrieren.

Insgesamt schätzt Krahn die Kosten des Projekts auf rund 300.000 Euro. Neben den erhofften Fördermitteln, die rund 60 Prozent ausmachen könnten, soll das Projekt aus einer Erbschaft finanziert werden. Die Gemeinde Sottrum hat vor einiger Zeit ein Gebäude und ein Grundstück an der Lindenstraße geerbt, von dessen Verkauf nach Willen der Verstorbenen der Heimatverein, der Förderverein der Feuerwehr und der TV Sottrum profitieren sollen. 100 000 Euro aus der Verkaufssumme sollen an den Heimatverein für das neue Archiv fließen. Darüber hinaus ist der Verein laut Krahn bereit, eigenes Geld in die Hand zu nehmen.

Um wirklich aber bauen zu dürfen, muss der Rat noch einer Änderung des Bebauungsplans zustimmen. Außerdem muss noch das Einverständnis der Gemeinde erfolgen, denn das Heimathausgelände ist Eigentum der Kommune.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

„Summer Sounds“ in Bremen 

„Summer Sounds“ in Bremen 

Beachvolleyball-Tunier in Rethem

Beachvolleyball-Tunier in Rethem

Erntefest in Neddenaverbergen 

Erntefest in Neddenaverbergen 

DFB-Pokal: Blamage für Frankfurt - Werder im Torrausch, VfB ist raus

DFB-Pokal: Blamage für Frankfurt - Werder im Torrausch, VfB ist raus

Meistgelesene Artikel

Lars Kühnast und Meike Loewel holen sich die Titel

Lars Kühnast und Meike Loewel holen sich die Titel

Erfolgsgeschichte: Rotenburg kommt beim Stadtradeln auf Platz eins

Erfolgsgeschichte: Rotenburg kommt beim Stadtradeln auf Platz eins

Gasalarm am Brockeler Bussardweg - Baggerfahrer reißt Leitung auf

Gasalarm am Brockeler Bussardweg - Baggerfahrer reißt Leitung auf

Bötersener Dorfladen: 104 Gesellschafter im ersten Anlauf

Bötersener Dorfladen: 104 Gesellschafter im ersten Anlauf

Kommentare