Nachtorientierungsmarsch der Samtgemeinde bei der Jugendfeuerwehr in Bötersen

Hassendorfer haben die Nase vorn

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In voller Montur geht es für den Feuerwehr-Nachwuchs durch die Dunkelheit.

Bötersen - Von Matthias Daus. Im Dunkeln ging es für die blau-orangen Grüppchen, bestehend aus Nachwuchskräften der Feuerwehren, durch Bötersen. Nicht ohne Grund: Sie absolvierten den Nachtorientierungsmarsch der Samtgemeinde Sottrum. Nebenbei erfuhren noch zwei Geburtstage eine Würdigung.

Die Hauptaufgabe eines Feuerwehrmannes besteht darin, Feuer zu löschen. Das war aber nicht der eigentliche Grund dafür, dass Jan Hendrik Müller Mühe hatte, das Lagerfeuer für den gemütlichen Teil des Abends in Gang zu bringen. „Das Holz ist einfach zu nass“, beklagte sich der Jugendwart der Feuerwehr Bötersen, der zusammen mit Amtskollege Joschka Beining für die Durchführung und Planung des Nachtorientierungsmarsches zuständig war. Abgesehen davon klappte die Veranstaltung reibungslos. Anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens hatte sich die Jugendfeuerwehr Bötersen um die Durchführung dieser Samtgemeindeveranstaltung bemüht, und mehr als 70 Teilnehmer waren dann auch eine würdige Kulisse für dieses Fest.

Auf einer gut fünf bis sechs Kilometer langen Strecke haben sich dann die eingeladenen Wehren aus der Samtgemeinde und den Orten Posthausen, Ottersberg, Hesedorf-Gyhum sowie aus Rotenburg mit ihren Teams im fairen Wettstreit gemessen. In den Abendstunden mussten die einzelnen Mannschaften an verschiedenen Stationen Spiele und Aufgaben bewältigen, die Geschicklichkeit und Teamwork erforderten. Wobei die Dunkelheit dem Ganzen eine besondere Note verlieh: Wenn viele Mannschaften zeitversetzt starten, lassen sich bestehende Zeitpläne nicht immer ganz einhalten. So war es dann nicht weiter überraschend, dass sich die für 22 Uhr geplante Siegerehrung um etwa 45 Minuten verzögerte. Doch bevor Jens Schiller in seiner Funktion als Gemeindejugendfeuerwehrwart die Sieger kürte, wurde ihm für die 20-jährige Ausführung seines Amtes gedankt. „Dafür gibt es leider noch keine Urkunde, aber bei 25 Jahren lassen wir uns bestimmt etwas einfallen“, scherzte Gemeindebrandmeister Björn Becker. Ein sichtlich gerührter Schiller suchte daraufhin nach passenden Worten, bevor er die Platzierungen bekannt gab.

Gewinner des Abends war die Mannschaft aus Hassendorf, was bei allen Beteiligten für wenig Überraschung sorgte, denn die Hassendorfer sind seit Jahren für ihre Wettkampfstärke bekannt. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Teams aus Hesedorf-Gyhum und Rotenburg II. Auch Samtgemeindebürgermeister Peter Freytag wollte die Jugendwehren in Aktion sehen. Dabei führte er eine Aktion fort, die vor vielen Jahren vom damaligen Amtsträger Wilhelm Schröder ins Leben gerufen wurde: Er verteilte an jeden Teilnehmer eine Tafel Schokolade. „Eine schöne Tradition, wie ich finde, die ich sehr gerne fortführe“, sagte er.

Das Lagerfeuer brannte übrigens den ganzen Abend – ein versöhnlicher Abschluss für Jan Hendrick Müller.

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