Mühlentag mit Stuckenborsteler und Hellweger Beteiligung

Mit Buffet und Backofen

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Die Damen des Förderkreises Wassermühle kümmerten sich wieder fleißig um die Bewirtung der Gäste.

Hellwege-Stuckenbostel - Von Antje Holsten-Körner. Es klappert die Mühle am rauschenden Bach. Doch gestern dominierten in Stuckenborstel nicht die Geräusche des historischen Bauwerkes, sondern Musik und nette Gespräche. Der Förderkreis Wassermühle, eine Abteilung des Sottrumer Heimatvereins, hatte nämlich wieder zum Mühlentag eingeladen.

Um den zahlreichen Besuchern einen angenehmen Tag zu ermöglichen, standen Jürgen Schlüter, Abteilungsleiter des Förderkreises, wieder viele Helfer zur Seite. So kümmerten sich die Damen um das Buffet. Im Hintergrund wurde fleißig Kaffee gekocht und das Geschirr gespült. „Dafür dürfen wir die Terrasse von Uschi Brettmann nutzen“, freute sich Schlüter.

Hans-Richard Buthmann und Uwe Kohl boten jede Stunde Führungen durch die 1794 erbaute und 1994 vollständig restaurierte Mühle an. Auch die Dorfbewohner waren eingebunden. So konnten mehr als 40 Torten und Kuchen gespendet werden, die zugunsten des Förderkreises verkauft wurden.

Genauso lange wie es den Mühlentag in Stuckenborstel gibt, sind die „De Thüner“ aus Oyten dabei, die für die musikalische Unterhaltung sorgten. Auch wenn die Mischung aus Musik, Führungen, Erbsensuppe, Kaffee und Kuchen wieder viele Menschen nach Stuckenborstel lockte, wird überlegt, im kommenden Jahr das Konzept etwas zu ändern. „Wir wollen gerne noch etwas mehr anbieten“, sagte Jürgen Schlüter.

Die Eigendynamik, die sich beim Aufbau des Hellweger Mühlenhofes entwickelt hat, scheint sich auf das ganze Dorf zu übertragen. Reichlich Besuch konnten die Männer auch dort gestern begrüßen. Zwar sind die „Macher“ des Mühlenhofes weder Verein noch Mitglied in der Mühlenvereinigung Niedersachsen-Bremen, doch hatte es sich herum gesprochen, dass das historische nachempfundene Ensemble ebenfalls am Deutschen Mühlentag auf hat. Nur schwer war in der Idylle ein Platz zu finden, um den im hofeigenen Holzbackofen gegarten Butterkuchen zu verköstigen.

Zahlreiche Besucher hatten Fragen zu Gebäuden, Inventar und Drumherum. Gerne wurden diese von der Kernmannschaft beantwortet, die sich seit 2007 um den Aufbau dieses Fleckchens Heimatgeschichte bemüht.

Neben der Mühle und seinen Nebengebäuden selbst gab es alte Kutschen und Traktoren zu bestaunen. Begeistert zeigten sich Gäste aus Hessen von dem alten Fuhrpark. Sie machten gerade Urlaub in Bremen, hatten Wind vom offenen Tag des Mühlenhofes bekommen und wollten die „typisch“ norddeutsche Spezialität „Butterkuchen aus dem Holzbackofen“ genießen. Vielfach bestaunt wurde auch der Bienenzaun, und die Streuobstwiese lud dazu ein, bei einem Moment dem Trubel – samt Drehorgel – zu entfliehen. 25 Obstbäume alter Sorten gab es auf der Grünfläche zu entdecken. Einige Spaziergänger nutzen die Chance und notierten sich die Sortennamen.

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