K&S Seniorenresidenz feiert Geburtstag

Für den Moment des Lächelns

Beim Platzkonzert der Musikgruppe der Freiwilligen Feuerwehr aus Lauenbrück sitzen die Besucher der K&S Seniorenresidenz in der ersten Reihe. - Foto: Holsten-Körner

Sottrum - Von Antje Holsten-Körner. Seit zehn Jahren bietet die Seniorenresidenz K&S im Mittelpunkt der Wiestegemeinde vielen Menschen ein Zuhause für den Lebensabend. Diesen Geburtstag nahm das Unternehmen zum Anlass, am Tag des Sottrumer Erntefestes zu Western-Büfett und Countrymusik einzuladen. Die Gäste durften sich dabei über den Ernteumzug freuen, der direkt vor der Tür der Einrichtung startete. Auch beim Platzkonzert der Musikgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Lauenbrück, die den Umzug anführten, saßen sie in der ersten Reihe.

Im vergangenen Jahrzehnt konnte K&S eine beeindruckende Entwicklung vollziehen. „Unser Unternehmen hat sich in dieser Zeit nahezu verdoppelt“, erklärte Vorstandsvorsitzender Ulrich Krantz in seiner Festrede. Inzwischen werden bundesweit 32 Seniorenresidenzen betrieben. Besonders würden ihm die Mitarbeiter am Herzen liegen, dabei nannte er die stolze Zahl 3 600. „Gute Pflege kann nur im Team erbracht werden“, betonte er. Dabei hielt er eine kurze Laudatio auf den Pflegeberuf, „einer der schönsten und sinnvollsten Berufe“. „Man übt ihn für den Moment des Lächelns der Bewohner aus“, meinte er.

Als Altenpflegekraft begann Nicole Schröder, seit 2013 Residenzleiterin in Sottrum, ihre Karriere bei K&S. Sie konnte bei der Feier nicht nur mit Charlotte-Luise Kellner und Wassili Reimer zwei Bewohner der ersten Stunde ehren, sondern – zusammen mit Ulrich Krantz – auch langjährige Mitarbeiter. So sind Maike Gonscherowski, Manuela Pautzke, Bianca Zorn, Leonora Hermann und Sven Jäkel seit zehn Jahren in der Sottrumer Seniorenresidenz beschäftigt.

In dieser Zeit hat sich viel verändert. „Die Bewohner sind in ihrer Pflegebedürftigkeit jünger geworden“, berichtete Schröder im Gespräch mit unserer Zeitung. Dabei stehen Krankheiten wie Multiple Sklerose, Krebserkrankungen und Alkoholsucht im Vordergrund. „Die Mitarbeiter müssen sich täglich den Herausforderungen stellen, mit diesen Krankheitsbildern qualifiziert umgehen zu können“, so die 36-Jährige. Und weiter: „Die Gesetzgebung darf diese Krankheitsbilder nicht außer Acht lassen, denn wir haben nicht nur das Klientel ‚Demenz‘.“

Ebenfalls gilt es, einen erhöhten Betreuungsbedarf abzudecken. Die Leiterin ist demnach froh, dass viele ehrenamtliche Helfer aus dem Ort die Einrichtung dabei unterstützten. Wenn es nach ihren Wünschen geht, sollte die Personalgrenze gar nicht so festgelegt werden, sondern das Unternehmen die Möglichkeit haben, zu variieren. Einstellen müssen sich die stationären Einrichtungen auf neue gesetzliche Vorgaben. Dazu gehört auch die ab 2017 gültige Einteilung in Pflegegrade statt in Pflegestufen.

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