Tennisclub Sottrum feiert 40-Jähriges

Mitgliedertendenz steigt

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Der Sottrumer Tennisclub ist für alle Generationen offen. Zwei Erwachsenenteams und mehrere Nachwuchsmannschaften nehmen am Punktspielbetrieb teil.

Sottrum - Von Antje Holsten-Körner. Im Sommer 1977 standen sich im Finale in Wimbledon Jimmy Conners und Björn Borg gegenüber. Die beiden Ausnahmespieler dominierten damals die internationale Tenniswelt.

Zu dieser Zeit wurde in Sottrum der Tennisclub aus der Taufe gehoben. Ein Schritt, der sich schnell als richtig erweisen sollte, denn aus den anfänglich 30 Tennisbegeisterten wurden schnell 200 Mitglieder.

Ihnen standen von Beginn an drei Plätze zur Verfügung. Während in den Anfangsjahren ein Bauwagen als Clubhaus diente, entstand 1983 ein festes Gebäude mit Umkleideräumen, Küche und einem Gemeinschaftsraum mit Theke. Dies wurde vor zwei Jahren um einen Lagerraum erweitert, sodass inzwischen 107 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Parallel wurde die Anlage zuerst auf fünf und dann auf sieben Plätze, einer davon ein Hartplatz, erweitert.

Mit Graf und Becker stieg Interesse

Als mit Steffi Graf und Boris Becker zwei Deutsche nicht nur in Wimbledon gewannen, fand der „Weiße Sport“ immer mehr Anhänger. Die Euphorie machte auch vor der Wiestegemeinde nicht halt. „Zum 25. Jubiläum hatten wir rund 400 Mitglieder“, weiß Vizevorsitzender Dietmar Seekamp, seit 1978 dabei. Nachdem es im Laufe der Jahre ruhiger um den Sottrumer Tennisclub wurde, regulierte sich die Anzahl der Mitglieder auf den heutigen Stand von 150. 

„Die Tendenz zeigt wieder nach oben“, freut sich Stefanie Hirsch, zuständig für die Pressearbeit im Club. Obwohl zwei Erwachsenenteams und mehrere Nachwuchsmannschaften am Punktspielbetrieb teilnehmen, steht für sie, wie auch für die meisten ihrer Vereinskameraden, der Spaß am Spiel und die Harmonie im Verein im Vordergrund. Die wachsende Zahl der Mitglieder kommt allen zugute: „So ist immer jemand zum Spielen auf der Anlage“, hebt Hirsch hervor. Teilweise helfen Whatsapp & Co. bei den Verabredungen. „Trotz der Punktspiele ist immer ein Platz frei“, verspricht Stefanie Hirsch, selbst schon ein Vierteljahrhundert im Verein.

Interessierte immer willkommen

Der Sottrumer Tennisclub macht es den Interessierten einfach: Mit einer personenbezogenen Schnupperkarte zu einer Schutzgebühr von fünf Euro, die sogar bei einem späteren Vereinseintritt erstattet wird, dürfen bis zu sechs Wochen alle Vorzüge des Tennisclubs genossen werden. „Wir stellen einen Ansprechpartner zur Seite und kümmern uns um Trainerstunden“, erklärt Stefanie Hirsch das Prozedere. 

Da man Tennis nicht an einem Tag erlerne, seien, so die 32-Jährige, Trainerstunden besonders wichtig. Mit Hartmut Pawlowski, Detlef Okrent, Niklas Kühn und Ian Kelly kann der Club auf vier qualifizierte Tennislehrer zurückgreifen. Auf Wunsch werden den Schnupperspielern Schläger und Schuhe zur Verfügung gestellt. Als großen Vorteil gegenüber anderen Vereinen sieht sie, dass sieben vereinseigene Plätze vorhanden sind. Für Eltern jüngerer Kinder ist es ein großer Vorteil, dass von jedem Spielfeld aus der Spielplatz einsehbar ist. Und das alles zu einem Monatsbeitrag von 13 Euro, die früher übliche Aufnahmegebühr wurde bereits vor vielen Jahren abgeschafft.

Zum 40. Geburtstag des Tennisclubs ist intern eine kleine Feier geplant. Sportbegeisterte, die sich für den Tennisclub interessieren, sind immer gerne auf der Anlage gesehen. Vielleicht werden sie dann auch mit dem Virus infiziert. „Unser Vorsitzender, Marc Mosig, sagt: ,Wenn man morgens aufsteht und denkt, es fehlt einem etwas, dann ist das Tennis‘“, erzählt sie. Weitere Informationen über den Tennisclub Sottrum gibt es im Internet.

www.tennisverein-sottrum.de

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