Mitglieder der Feuerwehr Reeßum blicken auf ein ruhiges Jahr zurück / Insgesamt 1418 Stunden im Einsatz

Lüder Schnackenberg bleibt Vorsitzender

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Ortsbrandmeister Lüder Schnackenberg (l.) mit Eike Rosenbrock (v.l.), Heiko Michaelis, Björn Becker, Jörg Lapehn, Jürgen Schlusnus und Jürgen Lemmermann.

Reessum - Auf ein ruhiges Jahr konnte die Freiwillige Feuerwehr Reeßum während ihrer Jahreshauptversammlung zurückblicken. „Wir hatten im vergangenen Jahr nur einen Einsatz, als ein großer Ast auf der Straße in Richtung Stuckenborstel lag“, berichtete Ortsbrandmeister Lüder Schnackenberg.

Zum Vergleich: Im Jahr 2013 mussten die Reeßumer Brandschützer acht Mal ausrücken. „Schön, dass es jetzt etwas weniger war“, meinte Schnackenberg, der seit 1998 Ortsbrandmeister ist. Und das bleibt auch in den kommenden sechs Jahren so, denn die aktiven Mitglieder bestätigten den 54-Jährigen in seinem Ehrenamt. Auch Eike Rosenbrock, seit zwölf Jahren Stellvertreter, wurde für weitere sechs Jahre gewählt.

Insgesamt leisteten die Feuerwehrkameraden im abgelaufenen Jahr 1418 Stunden. Damit die Wehr für kommende Einsätze gerüstet ist, haben die Mitglieder viel Zeit in Übungsdienste investiert. Dazu gehörte im März die Ausarbeitung einer Personensuche, in die die Gruppenführer viel Arbeit steckten.

Auch einen Brand haben die Verantwortlichen simuliert, dieses Mal im Seniorenzentrum Osmannsee. Um für eine möglichst reale Situation zu sorgen, wurden nicht Mitglieder der Jugendwehr als Statisten eingesetzt, sondern das Zentrum evakuiert. Die Bewohner wurden auf dem Sammelplatz an die Pflegekräfte übergeben. „Es hat hervorragend geklappt“, lobte der Ortsbrandmeister.

In diesem Jahr stehen eine Evakuierungsübung im Reeßumer Kindergarten und eine Vermisstensuch-Übung mit dem Seniorenzentrum im Kalender. Vom Engagement der Wehr profitieren auch die Teilnehmer des Kindergarten-Laternenumzugs, bei dem die Brandschützer gemeinsam mit dem Schützenverein die Verkehrssicherung übernommen haben. „Für den Schützenverein hatte Jörg Lapehn den Plan hervorragend ausgearbeitet und mir damit viel Arbeit abgenommen“, betonte der Ortsbrandmeister.

Neben den netten Worten bekam Lapehn zusätzlich eine Urkunde mit Ehrennadel überreicht, denn er ist bereits seit vier Jahrzehnten Mitglied der Feuerwehr. Die identische Ehre wurde Heiko Michaelis zuteil, während Olaf Cordes und Ralf Ludwig, die beide an der Versammlung nicht teilnehmen konnten, seit einem Vierteljahrhundert dabei sind.

„Schade, dass einige junge Leute aus Reeßum weggezogen sind“, bedauerte der Ortsbrandmeister. Daher erhöhte sich das Durchschnittsalter auf 42 Jahre. Die Einsatzbereitschaft der Wehr lobte Reeßums Bürgermeister Wilfried Kirchner, für den es die letzte Teilnahme an der Jahreshauptversammlung in seinem Amt ist, denn bei der anstehenden Kommunalwahl steht er nicht mehr zur Verfügung. „Vielen Dank für die geleistete Arbeit“, so Kirchner. Bei dieser Gelegenheit informierte der Bürgermeister die Wehrmitglieder über die neusten Entwicklungen bei der Dorferneuerung sowie die Abschaffung der privaten Osterfeuer.

ho

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