Michael Schröck zeigt seinen Lieblingsplatz in der Gemeinde Horstedt

Zu Bierchen und Musik auf die Zentralbank

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An der Zentralbank am Mönchsweg in Stapel hält sich Horstedts Bürgermeister Michael Schröck gerne auf.

Horstedt - Von Jessica Tisemann. Einen Lieblingsort zu finden, ist gar nicht so einfach. Das musste auch Michael Schröck, Bürgermeister der Gemeinde Horstedt, feststellen. Doch ein Punkt hat es ihm ganz besonders angetan und der liegt in Stapel: die Zentralbank am Mönchsweg.

„Das ist der Platz, an dem man sich ungezwungen treffen kann, jeder kann sich setzen, ein Bierchen trinken und Musik machen“, schwärmt der Bürgermeister. Viele der Stapeler Bürger kommen dort montags um 20.20 Uhr genau dafür vorbei. Direkt neben der Bank steht der Stein für den Sieg beim Kreiswettbewerb 1982 bei „Unser Dorf soll schöner werden“.

„Dort soll jetzt auch noch die Jahreszahl 2013 eingraviert werden“, berichtet Schröck. Der Leihstein für den Sieg geht nämlich demnächst nach Bötersen, die sich den Titel in diesem Jahr gesichert haben.

Auch der Weg, der an der Zentralbank beginnt, hat viel Schönes zu bieten, findet der 59-jährige Stapeler. Er ist viel mit seinem Rad unterwegs, also nimmt er die Kreiszeitung auch auf dem Zweirad mit in den Nachbarort. Vorbei geht es am Kräuterfeld in Stapel in Richtung Winkeldorf. Dort warten an den Seitenrändern Blühstreifen, schöne Gärten und im Hintergrund das Moor.

In Winkeldorf angekommen schließt sich Schröcks Stellvertreter Hans-Hermann Windler der Radtour an. Auch er hat einen Platz in seinem Ort ausgemacht, der etwas Besonderes hat: das Reetdachhaus von Peter Fischer. Von dort geht es weiter nach Horstedt. Vorbei am Kindergarten, der gerade ein neues Eingangstor bekommt, der alten Grundschule, der Villa und der Kirche führt der Weg wieder zurück nach Stapel.

Unterwegs gibt es für den Bürgermeister immer etwas zu tun. Da heißt es kurz anhalten, um etwas wegen dem Gemeindetrecker zu klären, beim Kindergarten „Wiestehummeln“ packt Schröck mal eben selbst mit an und stützt kurz das Eingangstor ab, damit Zimmermeister Mikko Heinke mit seiner Arbeit weitermachen kann.

Überall, wo Michael Schröck und sein Stellvertreter vorbeifahren, grüßen die Bürger. Das sei auch das Schöne an der Zentralbank in Stapel. Man treffe immer jemanden, und es gehen viele Infos über den Tisch, berichtet Schröck. Die Kinder fahren mit ihren Rädern vorbei und winken den Beiden – ein Zeichen für ihre Beliebtheit? Schröck sieht das ganz nüchtern: „Auf dem Dorf kennt man sich eben.“

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