Markus Luckhaus verlässt die Samtgemeinde Sottrum und lobt das Ehrenamt

Eine neue Herausforderung

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Nach und nach trägt Markus Luckhaus seine persönlichen Sachen aus dem Büro im Sottrumer Rathaus. Da muss auch schon einmal ein Wäschekorb herhalten.

Sottrum - Von Jessica Tisemann. Die Sachen sind gepackt. Samtgemeindebürgermeister Markus Luckhaus (CDU) verlässt sein Büro und gibt sein Amt zum 1. Juni an seinen Nachfolger Peter Freytag ab. Beim Auszug aus den Räumen im Sottrumer Rathaus muss sogar eine blaue Badewanne herhalten, um die Erinnerungsstücke an die vergangenen acht Jahre nach Hause zu schaffen. Auch der Samtgemeinde selbst kehrt er den Rücken.

Der 47-Jährige geht mit einem lachenden und einem tränenden Auge, sagt er. „Die Aufgabe hat mir viel Freude gemacht, und es ist nicht ganz so einfach, jetzt zu gehen“, so Luckhaus. Doch den Entschluss, nicht wieder zur Wahl anzutreten bereue er nicht. „Ich hatte mir den 31. Dezember 2014 als Stichtag gesetzt, um die Eröffnungsbilanzen umzusetzen. Das habe ich nicht erreicht und habe persönlich die Konsequenz daraus gezogen, mich nicht für eine Neuwahl aufstellen zu lassen.“ Diese Entscheidung habe er sich lange überlegt, und es sei nun gut, wie er sie getroffen hat.

Vor seinem Amtsantritt am 1. Juni 2007 hatte sich der CDU-Politiker einige Ziele für seine Amtszeit gesetzt. Vor allem die Schulpolitik lag ihm am Herzen, betont er. So überrascht es wenig, dass dort auch die meisten Fortschritte zu erkennen sind. Aus dem Mittelstufengymnasium wurde ein Vollgymnasium, die ehemalige Haupt- und Realschule zur Oberschule und das Nachmittagsangebot wurde ausgeweitet. Die Erfolge seien aber alle gemeinsam durch Verwaltung und Politik zu Stande gekommen. „Einer alleine kann das alles gar nicht schaffen“, so der CDU-Politiker.

Eines seiner Ziel hat er gerade noch so in seiner Amtszeit umsetzen können: die bessere Anbindung an den Nahverkehr. „Es hat deutlich länger gedauert als geplant, den Bahnhof barrierefrei zu machen“, gibt Luckhaus zu. Doch zur besseren Anbindung hat auch der Bürgerbusverein einen Großteil beigetragen. „Es ist eine Erfolgsgeschichte, wie sich die Ehrenamtlichen in der Samtgemeinde engagieren und das nicht nur im Bürgerbusverein.“

Nun, wo seine Amtszeit endet, geht es für Markus Luckhaus darum, einen klaren Schnitt zu machen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. „Ich verlasse die Samtgemeinde Richtung Südniedersachsen.“ Mehr lässt sich der 47-Jährige allerdings noch nicht entlocken – „solange noch nichts in trockenen Tüchern ist“.

Seinem Nachfolger hinterlässt er „nicht gerade wenige Aufgaben“. „Wir haben vieles umgesetzt, aber es stehen noch einige Investitionen aus.“ Einen Ratschlag für Peter Freytag hat der 47-Jährige nicht. „Peter Freytag braucht keinen Tipp. Er kennt die Samtgemeinde seit Jahrzehnten und ist ein sehr guter Verwaltungsfachmann. Ich gehe davon aus, dass er eine hervorragende Arbeit machen wird.“

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