Trotz Startschwierigkeiten ein Erfolg

Mittelalter-Markt in Höperhöfen: „Liberi Effera“ brechen das Eis

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Auch einige Aussteller waren dabei und luden teilweise auch zum Mitmachen ein.

Höperhöfen - Von Matthias Daus. Die Frage, die Klaus Klencke am meisten beschäftigt hat, als am Samstag der erste Mittelaltermarkt auf dem Gelände von „Thölkes Hus“ in Höperhöfen seine Tore öffnete, war, wie groß die Akzeptanz und Resonanz ausfallen würde. Eine Frage, die auch die Mittelaltergruppen „Håkons Flokk“ aus der Gemeinde und „Liberi Effera“ aus Bremen umtrieb. Besonders für die Bötersener war es spannend, denn war es ihr erster selbst veranstalteter Markt.

„Das Gute ist, dass wir hier kein kommerzielles Ziel verfolgen. Im besten Falle haben wir hier ein großes Happening mit vielen Gästen“, betonte Klencke vorab. Aber wie es nicht selten ist bei neuen Dingen, Anlaufschwierigkeiten sind nicht selten Bestandteil davon.

So war auch der Beginn des Marktes in Höperhöfen eher verhalten. Besucher waren zwar immer anwesend und die mittelalterliche Hüpfburg war in den Anfangsstunden ein wahrer Magnet für die Kinder. In den frühen Abendstunden wendete sich dann fast unmerklich das Blatt und das Gelände füllte sich zusehends. Es bedurfte eigentlich nur noch eines zündenden Funkens, um die Atmosphäre und Stimmung auf das Publikum übergreifen zu lassen. Mit der ersehnten Feuershow der Leute von „Liberi Effera“, war dann das Eis gebrochen.

Die Gruppe „Liberi Effera“ aus Bremen brachte eine Feuershow mit.

Mit ihrer beeindruckenden Mischung aus Jonglage, Feuer und Showelementen, rissen die Bremer die Zuschauer mit und bekamen häufig lang anhaltenden Applaus für ihre Darbietungen. Die Feuershow war als abschließender Höhepunkt des ersten Markttages angedacht. „Ursprünglich wollten wir jetzt eigentlich Feierabend machen, aber so wie ich das sehe, sind wir hier noch lange nicht so weit“, sagte Klencke mit Blick auf die vielen Besucher, die nun im regen Kontakt zu den beiden Mittelaltergruppen standen.

Beim ersten Mittelalter-Markt in Höperhöfen ging es am Samstag nach einem verhaltenen Start nachmittags später am Abend hoch her. Auch am Sonntag gab es einiges zu sehen. 

Viele wollten einfach mehr über die Gruppen und ihre Ausrichtungen und Arbeiten wissen. Andere versuchten sich selbst an Dingen, wie dem historischen Schmieden. Und so wurde es abschließend noch eine große Feier der etwas anderen Art. Es war weit nach Mitternacht, als die letzten Gäste das Gelände verließen. Ein mehr als versöhnlicher Abschluss des ersten Tages nach anfänglichen Startschwierigkeiten und auch für die Leute von „Håkons Flokk“ war es eine gelungene Premiere auf heimatlichen Boden. „Jetzt, wo es so gut gelaufen ist, können wir morgen den zweiten Tag ganz entspannt angehen“, sagt Jan Hendrik Müller, Sprecher der Gruppe in der Nacht.

Mittelalter-Markt in Höperhöfen

Und für diesen zweiten Tag hatten die Leute von „Lieberi Effera“ mit einigen mittelalterlichen Musikern noch ein weiteres Ass im Ärmel, mit dem sie für zusätzliches Flair sorgten. Auf die Frage, ob es in Zukunft eine Fortsetzung geben könnte, zeigte sich Klencke sehr zuversichtlich: „Dann können wir unsere Erfahrungen von diesem Jahr mitnehmen und sehen, wo wir noch etwas verbessern könnten.“

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