Laienspielgruppe des TV Sottrum überzeugt bei Premiere von „Tom, Dick & Harry“

Siebenwöchige Probenphase zahlt sich aus

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Svenja Voges (v.l.), Heiko Fresen, Jens Henke, Erik Ahlenstorf und Klaus Tietjen überzeugen bei der Premiere.

Sottrum - Ist das überhaupt noch zu toppen? Mit der Komödie „Tom, Dick & Harry“ erntete die Laienspielgruppe des TV Sottrum bei der Premiere im Gasthaus Röhrs einen nicht endend wollenden Applaus.

Schon die Auswahl der Hauptdarsteller hätte mit Heiko Fresen, Jens Henke und Erik Ahlenstorf besser nicht sein können. Nicht nur das perfekte Timing der rasanten Szenen zeichnete die Drei aus, sondern auch die souverän servierten Texte mit der passenden Mimik. Brillant!

Auch die anderen Laienschauspieler glänzten in dem mit einer kräftigen Portion schwarzem britischen Humor gespickten Dreiakter. Dazu gehörte Neuling Svenja Voges genauso wie Eva Dörk, Fritz Krause, Klaus Tietjen, Harald Entelmann, Dorothee Heinze und Jens Högermeyer. Dabei zahlte sich die siebenwöchige Probenphase aus, in der die Akteure alle überaus fleißig geübt hatten. So hatten Eva Dörk und Fritz Krause, die albanische Flüchtlinge verkörperten, die erforderlichen Textpassagen sogar in der Landessprache gelernt. „Das erfolgte in Lautschrift“, verriet Regisseurin Astrid Röben, die einen nicht unerheblichen Teil der Lorbeeren für sich in Anspruch nehmen darf.

Auch im Hintergrund klappte alles reibungslos. Für die Maske zeigte sich erneut Monika Strube verantwortlich, die durch Schminke und Fön die Darsteller noch glaubwürdiger in ihre Rollen schlüpfen ließ. Während sie und die Bühnenbauer Matthias Röben, Gisela Wronna und Christian Voges bei der Aufführung Pause hatten, musste Souffleuse Gitta Krause die ganze Zeit hellwach sein, um bei kleinen Texthängern unauffällig zu helfen.

Auch Thomas Holzkamm und Andreas Dörk, zuständig für die Technik, konnten sich keine Unaufmerksamkeit leisten. Sie sorgten nicht nur für einen guten Ton und spielten die passenden Geräusche ein, sondern von ihrem Mischpult wurde auch der Klappmechanismus des Sofas ausgelöst. Die ausgeklügelte Technik sorgte für viel Spaß bei den Zuschauern.

Fazit: „Tom, Dick & Harry“ reiht sich in die bisherigen Produktionen der TV-Laienspielgruppe ein, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Am Freitag, 6., und Sonntag, 8. November, jeweils um 19.30 Uhr ist noch Gelegenheit dazu. Die Aufführung am Samstag, 7. November, ist bereits so gut wie ausverkauft.

ho

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