Fachausschuss für Neubau im Südwesten

Krippe soll an den Dannertweg

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Ein erstes Konzept für den Krippenneubau mit „Verwaltungsriegel“ und Gruppen-, Schlaf- sowie Sanitärräumen am Dannertweg haben die Planer bereits vorgestellt. Nachdem die Standortfrage beantwortet ist, können sie mit dem Rat die konkrete Planung vorantreiben.

Sottrum - Von Matthias Röhrs. In der in den vergangenen Monaten diskutierten Standortfrage für zwei neue Krippengruppen in Sottrum zeichnet sich eine Antwort ab. Der Ausschuss für Kinder, Jugend, Sport, Soziales und Kultur des Gemeinderates hat am Montag mehrheitlich dafür gestimmt, beide Gruppen im geplanten Neubaugebiet „Dannert IV“ zu errichten. Lediglich der Bebauungsplan muss dafür noch abgesegnet werden.

Unter anderem zu diesem Zweck trifft sich am kommenden Montag, 20. November (18 Uhr im Rathaus), der Ausschuss für Bau, Planung und Wirtschaft, der ohnehin vorhatte, an diesem Tag den Bebauungsplan zu besprechen. Jedoch war bis Montag noch offen, ob der Kindergarten überhaupt auf dem bereits erschlossenen Grundstück am Dannertweg gebaut werden soll. Die Ausschussmitglieder stimmten aber gegen die übrigen vorgeschlagenen Varianten, nach denen die Gruppen in einem Neubau auf dem Gelände des Wiestekindergartens am Bullenworth ziehen sollten. Ein weitere Option lautete, dass eine Gruppe des Stuckenborsteler Kindergartens „Kunterbunt“ mit einer der neuen Krippengruppen am Dannertweg tauscht. Die FDP-Fraktion brachte noch einen weiteren Vorschlag ein, nach dem zumindest eine Krippengruppe zentraler im Ort angesiedelt werden sollte.

Mit den Familien, die derzeit im Baugebiet „Dannert III“ bauen, und denen, die sich zukünftig in „Dannert IV“ ansiedeln, entstehe gerade dort jetzt der Bedarf an Krippen, argumentierte Reiner Loss für die CDU gegen den FDP-Vorstoß. Auch Hans-Jürgen Brandt (SPD) hält die beschlossene Variante für die beste Lösung. Andere seien aber auch nicht greifbar gewesen.

Ausschuss folgt Empfehlung der Verwaltung

Mit dem Beschluss entsprach der Ausschuss den Empfehlungen der Verwaltung, der Leiter der Kindergärten und der Eltervertreter. Gemeindedirektor Bahrenburg formulierte noch einmal das Ziel, bis August kommenden Jahres mit dem Bau fertig zu sein. Die beauftragten Planer können jetzt mit der konkreten Arbeit beginnen. Der Gemeindedirektor hat vor, die Sitzungen der betroffenen politischen Gremien so zu takten, dass so wenig Zeit wie nötig verschwendet wird. Die Gemeinde hat Zuwendungen in Höhe von bis zu 360.000 Euro beantragt.

Insgesamt 30 Kinder würden derzeit in den Krippen der Gemeinde betreut, acht kämen in den kommenden Monaten dazu, für weitere neun lägen Anmeldungen für das laufende Kindergartenjahr vor. Betreut werden sie in noch drei Gruppen, wovon eine übergangsweise im Kindergarten „Pusteblume“ eingerichtet ist. Eine vierte Gruppe ist laut Verwaltung notwendig.

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