Kinder der Grundschule Bötersen lernen „Rope Skipping“ kennen

Spaß an der Bewegung

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Es geht in die Königsdisziplin: Zu zweit mit einem Springseil springen. Ganz einfach ist das nicht.

Bötersen - Von Jessica Tisemann. Das Sport gesund ist, weiß jeder – auch wenn es nicht alle immer glauben wollen. Damit auch die Kinder das bereits früh verinnerlichen, gibt es ein Angebot der Deutschen Herzstiftung – das Präventionsprojekt „Skipping Hearts“. Dabei haben die Grundschüler die Möglichkeit, die sportliche Form des Seilspringens, das „Rope Skipping“, kennenzulernen. Und die Jungen und Mädchen der Klasse 3a der Grundschule Bötersen können jetzt auch mit den besonderen Seilen durch die Halle springen.

Die Idee dahinter ist es, die Kinder durch Seilspringen zu mehr Bewegung zu motivieren. Dafür hat der 32-jährige Ronny Steinbrück Montagfrüh in der Grundschule in Bötersen vorbeigeschaut. Innerhalb von zwei Stunden lernen die Schüler bei ihm einige Sprungtechniken – einzeln, als Paar oder als Gruppe – kennen und können diese im Anschluss den anderen Schulkindern vorführen.

„Bei der Vorführung kann jedes Kind so viel zeigen, wie es möchte“, teilt der Sportwissenschaftler mit. Für viele der Schüler sei das Springseilspringen in dieser Form neu, weiß der 32-Jährige. „Das Seil ist viel schneller und hat Kunststoffgriffe, die sich besonders schnell drehen.“ Ganz anders als die alten Stoffseile.

Ein kleiner Unterschied zwischen den Jungs und den Mädchen ist übrigens zu erkennen – viele der Mädchen hatten bereits erste Berührungen mit einem Springseil gehabt. Die Sportart eigne sich besonders zur Schulung und Verbesserung motorischer Fähigkeiten. Das betont auch Schulleiterin und Klassenlehrerin der 3a Ulrike Eckerleben-Schaefers: „Es schult die koordinativen Fähigkeiten und die Schüler tun etwas für ihre Gesundheit.“ Außerdem hätten die Schüler so die Gelegenheit, festzustellen, dass Sport Spaß machen kann. „Vielleicht kann es sie so ein Leben lang begleiten“, so die Schulleiterin. Es lassen sich auch schnell Fortschritte erkennen. „Am Anfang gab es einige Schüler, die traurig waren, weil sie gesagt haben, dass sie das nicht können, jetzt freuen sie sich aber, weil sie Fortschritte machen.“

„Rope Skipping“ ist übrigens eine eigene Sportart, bei der die Teilnehmer auch in Wettkämpfen gegeneinander antreten.

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