Team der Feuerwehr setzt sich beim Menschenkicker durch 

Keine Chance gegen die Fußballerfront

Gegen Malte Kortz (v.l.), Matthias Röhrs und Stefan Rockel haben Marie-Louis, Emma sowie im Tor Shannon keine Chance.

Reeßum - Ausgelassene Stimmung beim Sommerfest des Reeßumer Kleeblattes, einem Zusammenschluss von Sportverein, Schützenverein, Dorfjugend und Freiwilliger Feuerwehr: Im Mittelpunkt stand das Menschenkicker-Turnier, bei dem sich die sechs Teilnehmer jedes Teams – wie auf einem richtigen Kickertisch – nur zur Seite bewegen konnten. Neben den Mannschaften, die sich im Vorfeld angemeldet hatten, bildeten spontan die Jungs das „X-Team“ und die Mädchen das „Y-Team“.

Heidi Zuch verziert Leo mit einem Dinosaurier. - Fotos: ho

Während sich viele Partien ausgeglichen gestalteten, mussten sich die Mädchen gegen „Wasserfest“ sehr deutlich geschlagen geben. Gegen die Fußballerfront Stefan Rockel, Matthias Röhrs und Malte Kortz hatten in Tor und Abwehr Emma, Marie-Louise sowie Shannon nicht den Hauch einer Chance. Bei „Wasserfest“ im Tor agierte erst Daniela Röhrs, die den einzigen Gegentreffer des Spiels zuließ, bevor die achtjährige Lilli sicher das Tor hütete. „Nicht einmal ihre Fußverletzung konnte Lilli von der Teilnahme abhalten“, verriet ihre Mama Tanja Kraft. Trotz des souveränen Sieges reichte es in der Endabrechnung aber nicht für Lillis Mannschaft zur Finalteilnahme. Die bestritten die „Ree-Clique“ gegen die Feuerwehr, wobei sich die Feuerwehr mit 4:1 durchsetzte. „Alle Mannschaften haben einen Preis bekommen“, betont Timo Rethmeier-Tietjen.

Auch alle anderen Aktionen kamen gut an. Eike Rosenbrock, stellvertretender Ortsbrandmeister, hatte den Kontakt zum Ahauser Jugendzirkus Smarties hergestellt. Byjane Zuch, Heidi Zuch, Andreas Pahl, Jenny Harmsen und Sabrina Lemke hatten eine Auswahl ihrer Sportgeräte mitgebracht. Dazu gehörte die Bodenmatte genauso wie Diabolo und Pois, die von den jungen Gästen ausprobiert werden durften. Außerdem verzierten Byjane Zuch und Heidi Zuch die Kinder mit bunter Schminke. Auch der fünfjährige Leo nutzte das Angebot und ließ sich die Wange mit einem gelben Dinosaurier verzieren. Außerdem durften die Kids auf der Hüpfburg ausgelassen toben.

Damit niemand Hunger oder Durst leiden musste, waren die Vereine aktiv. Das Angebot ließ keinen Wunsch offen. „Wir hatten rund 20 Torten“, berichtete Tanja Biesemeier. Der Überschuss aus dem Fest kommt wieder den Vereinen zugute. Dort wird ein Großteil investiert wie in die Anschaffung des Grills, der beim Sommerfest, zusätzlich zu dem von der Feuerwehr, zum Einsatz kam.

ho

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