Konzert mit „Ökupax“ / Nicht nur Weihnachten im Programm / Geld für Mikrofone

Kein Stuhl mehr frei

Von den Zuschauern gab es nach jedem Stück reichlich Applaus. - Fotos: Holsten-Körner

Horstedt - Dass die Bänke in der Horstedter Johannes-der-Täufer-Kirche für die vielen Besucher nicht ausreichen, ist jedes Jahr im Mai bei den Konfirmationen der Fall – und natürlich beim Adventskonzert der Gruppe „Ökupax“, das jetzt zum elften Mal im Mittelpunkt der Kräuterregion stattfand.

Da selbst die Stühle im Nebenraum nicht ausreichten, wurde im Kirchenschiff noch für einige zusätzliche Plätze gesorgt. Für das Konzert hatte die ökumenische Kirchenband ein buntes Programm, bestehend aus neuen und alten Liedern, vorbereitet. „Diese haben nicht alle unbedingt etwas mit Weihnachten zu tun, sind aber alle besinnlich“, leitete Pastorin Haike Gleede, nach der Begrüßung durch Jana Hoops, das Konzert ein.

Zuvor dankte die Pastorin noch den vielen ehrenamtlichen Helfern, „ohne die eine solche Veranstaltung nicht stattfinden könnte.“

Mit „10 000 Gründe“ eröffnete „Ökupax“ das Konzert. Wie bei „Du bist mehr“ waren die Besucher eingeladen, mitzusingen. Dafür wurde der Liedtext auf eine große Leinwand projiziert. Für den reibungslosen technischen Ablauf sorgten im Hintergrund die Tontechniker Renate und Gerald Ebert, die bei den Aufbauarbeiten von Cord Holsten und Chorleiter Heiner Wagener unterstützt worden waren. Auch die anderen Chormitglieder hatten neben der Musik noch eine weitere Aufgabe, denn sie sagten einige Worte über das nächste Stück. Zum weiteren Repertoire gehörten die Klassiker „Halleluja“ und „Joy to the world“ genauso wie „You are my home“ des Bremer Komponisten Micha Keding, bei dem der Chor bereits mehrere Workshops besuchte.

Immer wieder erntete „Ökupax“ lang anhaltenden Applaus, sodass die Kirchenbesucher die Band trotz einer Zugabe gar nicht gehen lassen wollten. Mit „Stille Nacht“ verabschiedete sich „Ökupax“ dann aus dem Altarbereich, um mit den Gästen Punsch zu trinken.

Sicherlich wird bei so vielen begeisterten Besuchern der erste Teil für die neue Mikrofonanlage zu finanzieren sein, denn die Bandmitglieder hatten statt Eintritt zu erheben, um eine Spende dafür gebeten. „Das Projekt liegt uns am Herzen“, hatte Daniela Köster-Röttger zuvor erklärt. - ho

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