Kommunalwahl in der Samtgemeinde

Kandidaten malen: Sottrum auf dem Bierdeckel

STRICHLISTE AUF EINEM BIERDECKEL
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Strichliste auf einem Bierdeckel.

Bürgermeister müssen viel können. Doch wie sieht es eigentlich in Sachen Kunstfertigkeiten aus? Wir haben die drei Bewerber um das Amt des Sottrumer Samtgemeindebürgermeisters gebeten, uns ihre Visionen von Sottrum einmal aufzumalen – auf Bierdeckeln.

Sottrum – Geht es nach Kunstfertigkeit, könnte sich Robert Abel schon als sicherer Sieger der Samtgemeinde-Bürgermeisterwahl in Sottrum fühlen. Da kann man ganz objektiv sagen: Der FDP-Kandidat sticht mit seinem Augen-Motiv heraus, nachdem wir ihn und seine Gegenkandidaten Holger Bahrenburg (parteilos) und Nicolas Fricke (parteilos, von SPD und Grüne unterstützt) gebeten haben, ihre Vision von der Samtgemeinde auf einen Bierdeckel zu malen.

Dennoch haben auch die beiden Letztgenannten mitgemacht, sich der Herausforderung gestellt. Naturgemäß spiegelt sich vieles aus den Wahlprogrammen der Kandidaten in ihren Minikunstwerken wider.

Der Bierdeckel von Nicolas Fricke.

Auf dem Bierdeckel von Nicolas Fricke sieht man zwei Fußball spielende Kinder vor einer Schule. Die Sonne scheint. Im Hintergrund ist eine Schule zu sehen, mit einem Solardach obendrauf. Im Zusammenspiel mit dem grünen Baum und den Kindern möchte Fricke ausdrücken, dass es ihm für Sottrum um Klimaschutz und Soziales geht. Wichtig ist ihm auch die Stärkung der Bildung, erläutert der Sittenser.

Der Bierdeckel von Robert Abel.

Bei Robert Abel geht es ein wenig abstrakter zu. Das Auge steht laut dem Künstler für den Blick auf die Zukunft gerichtet. Der Kreis steht für die Samtgemeinde, die Tortenstücke für die sieben Mitgliedsgemeinden. Der FDP-Mann deutet die Schnittstellen-Optimierung beziehungsweise Strukturreform der Samtgemeinde an, denn die Gemeinden vernetzen sich auf dem Bierdeckel in der Mitte, bilden eine Einheit. Die unterschiedlichen Farben stünden für die Unterschiedlichkeit der Gemeinden. Das Grün verbindet alle, das Blau steht für den „gemeinsamen Himmel, der uns umgibt“.

Viele Punkte seines Wahlprogramms hat Holger Bahrenburg versucht, auf seinem Bierdeckel unterzubringen. So sehen wir den Versuch, das Rathaus in Grün nachzumalen, was für eine klimaneutrale Samtgemeinde-Verwaltung stehen soll. Das Thema Klimaschutz wird auch mit dem orangenen Windrad aufgegriffen. Der Baum neben dem Rathaus und die Uhr stünden für Standhaftigkeit und Verlässlichkeit rund um die Uhr. Im unteren Teil sehen wir eine glückliche Familie und ein gelbes Gebäude für eine verlässliche Betreuung.

Der Bierdeckel von Holger Bahrenburg.

Da es bei einer Wahl aber mehr um Inhalte als um Kunstfertigkeiten geht und gehen sollte, brauchen sich Bahrenburg und Fricke nicht vor Abel verstecken mit ihren kleinen Gemälden. Am Ende entscheidet am 12. September ohnehin der Wähler, welcher der Kandidaten in Zukunft der Chef im Rathaus sein soll. Und da ist in Teilen zwar ebenfalls Kreativität gefragt, aber nicht unbedingt im Umgang mit dem Filzmaler – oder Bierdeckeln.

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