„Junges Orchester Auenland“ begeistert beim Fest zum fünften Geburtstag

Nicht mehr weit bis zur Ahausener Konzertmuschel

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Die Organisatorinnen (v.l.) Yasmin Sell, Sabine Krahl, Sandra Behrens sind zufrieden.

Hellwege - Von Bettina Diercks. Eine ganz eigene musikalische Note erhielt am Freitag das Heimat- und Kulturhaus in Hellwege. Dorthin hatte das „Junge Orchester Auenland“ zu seinem fünfjährigen Bestehen eingeladen. Befreundete Ensembles waren genauso der Einladung gefolgt wie Bürger aus der Region.

Denn das „Junge Orchester Auenland“, auch wenn es seinen Sitz in Ahausen-Eversen hat, versteht sich als „Samtgemeindeorchester“. Zu keiner Zeit war es begrenzt auf irgendeinen Ort. So verwundert es nicht, dass die musikalische Leiterin, Sandra Behrens (Eversen), zur ersten Ansprechpartnerin avanciert, wenn es um musikalische Ausbildung geht. So wie die Bläserklasse des Sottrumer Gymnasiums. Christine Kluck richtete diese Gruppe dort im vergangenen Jahr ein. „Unsere allererste Ansprechpartnerin war Sandra Behrens. Sie hat uns Mut gemacht und motiviert“, sagte Kluck, die sich in Hellwege offiziell für die Unterstützung bedankte.

Die Arbeit des „Jungen Orchesters Auenland“ erkannte auch die Gemeinde Ahausen an. Claus Plunkte, stellvertretender Bürgermeister, der die Entwicklung von Anfang verfolgt habe, äußerte sich begeistert über die Fortschritte: „Wenn ihr so weiter macht, braucht ihr wohl eine Konzertmuschel.“ Klaus Dreyer, der als stellvertretender Samtgemeindebürgermeister dem Konzert beiwohnte: „Sie haben sich in den vergangenen Jahren große Anerkennung erworben. Sie haben nicht nur selber Freude an der Musik, Sie geben sie auch weiter.“

Unter diesem Stern stand der Nachmittag. Behrens wurde die schwere Aufgabe zuteil, den Spagat zwischen moderieren und dirigieren hinzubekommen. Christof Koert, Leiter des Landespolizeiorchesters Mecklenburg-Vorpommern, war kurzfristig als Moderator ausgefallen, da der Innenminister ihn benötigte.

Der Nachmittag stand unter dem Motto „Das ,WIR’ in der Musik“, das für Wertschätzung, Inspiration und Respekt steht. Nachdem die Aueländer einen Auszug ihres Repertoires dargeboten hatten, schmetterte der Posaunenchor Kirchwalsede wahrhaft sein Geburtstagsständchen. Der Spielmannszug Bothel überzeugte mit fetzigen Rhythmen und homogener Zusammensetzung. Auffällig hier war, dass alle Bläser ausnahmslos über einen guten Ansatz verfügten. Angereist war außerdem, allerdings als Zuschauerin, Profi-Musikerin Shin-Joo Morgantini, die in Ahausen die Flötenausbildung macht.

Die Organisatorinnen Behrens, Yasmin Sell und Sabine Krahl hatten für den Tag viel auf die Beine gestellt. Neben der Musik gab es ein Preisausschreiben, bei dem die Gewinner Gastronomiegutscheine gewannen, einen Luftballonweitflugwettbewerb, eine Hüpfburg und Kulinarisches.

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