Jugendausschuss in Horstedt macht sich auf zur Wegebereisung

Geräte auf dem Prüfstand

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Die Ausschussmitglieder probieren bei der Wegebereisung gleich einige Spielgeräte aus.

Horstedt - Von Antje Holsten-Körner. Auch wenn noch kein Schnee in Sicht ist, macht sich der Horstedter Gemeinderat schon Gedanken darüber. „Trotz der engen Personalsituation versuchen wir, weiterhin die üblichen Flächen zu räumen“, betonte Bürgermeister Michael Schröck (SPD) während der Sitzung des Jugend-, Kultur- und Sportausschusses. Sollte dies nicht machbar sein, solle der Radweg zwischen Winkeldorf und Horstedt, der in die Zuständigkeit des Landkreises fällt, nicht mehr von Schnee befreit werden.

Als weitere Maßnahme müsste sich die Gemeinde auf die eigenen Flächen beschränken. Dann wären die Bürger in der Pflicht, die Wege freizuhalten. „Bei Schulwegen müssen diese eine halbe Stunde vor Schulbeginn, also um sieben Uhr, geräumt sein“, wusste Jürgen Schlobohm (WFB). In diesem Fall gibt es noch eine gesonderte Info.

Für die Ausschussmitglieder stand unter Leitung von Doris Heitmann (SPD) eine Wegebereisung durch alle drei Orte an. Erstes Ziel war die Feuerwehrhalle in Stapel. Im Rahmen des Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ wurde dort einiges verbessert. Aus der Teilnahmeprämie ist noch Geld übrig, wovon die Gemeinde einen Beamer kaufen will.

„Außerdem soll es im Sommer ein Fest im Dorf geben“, so Schröck. Auch das Gelände rund um die Feuerwehrhalle war Thema. Obwohl im Boden des Sportplatzes, der auch als Parkplatz dient, teilweise Spurrillen zu sehen sind, soll derzeit nichts unternommen werden. „Im Gespräch ist eine neue Garage für das Feuerwehrfahrzeug. Daher wäre eine Befestigung nicht sinnvoll, weil sie eventuell später wieder aufgenommen werden muss“, so Schröck. Überprüft wurde auch die Standfestigkeit der dortigen Spielgeräte.

Außerdem stand der örtliche Friedhof auf dem Plan, bei dem über halbanonyme Bestattungen nachgedacht wird. „Dies ist bisher nur in Horstedt möglich“, so der Bürgermeister, der betont, dass die Friedhofsgebühren dabei nicht aus den Augen verloren würden. Wie in Horstedt waren auch in Stapel Sanierungsarbeiten erforderlich, die inzwischen abgeschlossen sind.

Im Kindergarten muss dagegen noch Geld in die Hand genommen werden. Dort stehen die Erneuerung des Zauns, von zwei Fenstern sowie der Tür zum Gruppenraum auf dem Zettel. „Angebote werden eingeholt, investiert wird, wenn es der Haushalt erlaubt“, heißt die Beschlussempfehlung.

Nach Besichtigung des Winkeldorfer Dorfgemeinschaftshauses waren sich die Mitglieder darüber einig, wie ein barrierefreier Umbau des WCs erfolgen könnte. Dafür soll eine Nische genutzt werden, da eine Vergrößerung zur Küchenseite als nicht sinnvoll angesehen wird. Noch sind allerdings keine Zuschüsse bewilligt worden. Diskutiert wurde ebenfalls über die Möglichkeit, das Dorfgemeinschaftshaus an das vorhandene Wärmenetz anzuschließen. „Die Heizung ist in die Jahre gekommen, und die Umstellung wäre ökologisch sinnvoll“, fasste Schröck zusammen. Ein Nachteil ist jedoch, dass vertraglich nicht garantiert werden kann, dass permanent Wärme zur Verfügung gestellt werden kann.

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