Träger-Verein verzeichnet leichten Anstieg bei den Passagierzahlen / Fünf neue Fahrer

Immer mehr nutzen den Bürgerbus

Bürgerbus-Vorsitzender Hermann Vajen (r.) mit seinem Stellvertreter Werner Haegebarth. -  Foto: Rutzen

Scheessel - Einen Anstieg der Fahrgastzahlen konnte der Scheeßeler Bürgerbusverein im vergangenen Jahr verzeichnen. Hermann Vajen, der Vorsitzende, bestätigte auf der Jahreshauptversammlung ein verhaltenes, aber stetes Wachstum bei den Passagierzahlen. Waren es im Januar 2015 durchschnittlich 7,9 Fahrgäste, die pro Tag befördert wurden, stieg die Zahl bis zum Dezember auf täglich 13,1 Mitreisende – der Höchstwert wurde im November mit 15,4 Passagieren verzeichnet. Insgesamt beförderten die Fahrer des Bürgerbusses über das Jahr hinweg 2 344 Personen. Seit seiner Jungfernfahrt im Dezember 2013 nutzten 4 345 Menschen das Mobil, um innerhalb der Gemeinde Scheeßel von A nach B zu kommen.

Allerdings: „Die Einnahmen des Bürgerbusses decken nicht die Ausgaben“, sagte Vajen. Dennoch würde sich das Engagement für die Scheeßeler und umzu lohnen Im Jahr 2015 starteten die Fahrer mit einigen Veränderungen. So fiel beispielsweise die Haltestelle Deepen im Fahrplan weg, weil sie nicht angenommen wurde. Dafür entschied man sich, mit den Haltestellen Fliederstraße und Lehmsalweg zwei neue im Kernort einzurichten. Letztere stellte der Verein zum Jahresende allerdings ebenfalls ein.

Gespräche mit Vertretern von Politik und Gemeindeverwaltung trugen dazu bei, dass sich jetzt mehr Bürger am Bürgerbus beteiligen. demnach hätten sich fünf neue Fahrer gemeldet. Im Augenblick sind 23 „Piloten“ aktiv, darunter zwei Frauen. Allerdings mussten der Ernst Wichern und der Fahrdienstleiter Hellmuth Rolef aussteigen. Beiden wurde auf der Versammlung für ihren Einsatz gedankt. Norbert Fitschen – als bisheriger stellvertreter Rolefs – übernimmt jetzt sein Amt.

Schließlich wurde noch über einen Antrag abgestimmt: Die Mehrheit äußerte sich dafür, dass die Fahrer keinen Vereinsbeitrag mehr zahlen müssen. Dieser lag vorher bei zwölf Euro im Monat. Dennoch könne jeder selbst entscheiden, ob er es weiter tun möchte oder nicht. -  hr

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