Antrag der SPD-Fraktion beschäftigt Sottrums Ratsmitglieder

Ideen fürs Brettmann-Haus

Die Ratsmitglieder wollen die Bürger bei der Frage der Nutzung des Brettmann-Hauses in Stuckenborstel einbeziehen. Doch erst einmal gilt es herauszufinden, was mit dem Gebäude möglich ist. - Foto: Holsten-Körner

Sottrum - Von Jessica Tisemann. Wie geht es weiter mit dem Brettmann-Haus an der Wassermühle in Stuckenborstel? Die Frage hat am Montagabend die Sottrumer Gemeinderatsmitglieder in ihrer letzten Sitzung vor der Kommunalwahl beschäftigt. Die SPD-Fraktion hatte in einem Antrag den Vorschlag geäußert, einen Ideenwettbewerb ins Leben zu rufen, an dem sich die Bürger der Gemeinde beteiligen sollten. Der Vorschlag generell kam gut an, doch die Ratsmitglieder einigten sich noch auf eine kleine Veränderung.

Die Idee hinter dem Antrag der SPD war, dass sich im Rahmen eines Ideenwettbewerbes die Vereine und die Bevölkerung einbringen könne, um die optimale Nutzung des Gebäudes herauszufinden. Die Gemeinde hatte das Brettmann Haus vor einiger Zeit erworben.

Bestandsaufnahme hat Vorrang

Der erste Schritt allerdings müsse es sein, den Wohnraum zunächst erst einmal wieder zu vermieten, damit jemand dort ist, der sich auch um das Haus und das Gelände kümmern kann. In diesem Punkt waren sich die Ratsmitglieder einig. Außerdem müsse zunächst eine Bestandsaufnahme gemacht werden, was überhaupt mit dem Gebäude möglich ist. „Bevor wir mit den Vereinen sprechen, sollten wir vielleicht im Verwaltungsausschuss einen Rahmen abstecken, was mit dem Gebäude passieren soll. Ansonsten könnte das zu viel werden“, gab Friederike Paar (CDU) zu bedenken.

Das sahen auch die anderen Fraktionen ähnlich. Daher ist nun erst einmal die Verwaltung an der Reihe, die das Thema noch einmal vorbereitet, dann berät der Verwaltungsausschuss über die möglichen Nutzungen des Brettmann-Hauses, und dann kann der von der SPD-Fraktion vorgeschlagene Ideenwettbewerb umgesetzt werden.

An diesem sollen sich dann neben der Sottrumer und Stuckenborsteler Bevölkerung auch die Vereine beteiligen, ebenso sind die Kommunalpolitiker dann erneut gefordert. „Jeder, der sich mit einbringen will, ist dabei gerne gesehen“, machte Gemeindedirektor Holger Bahrenburg deutlich. Schlussendlich beraten die Kommunalpolitiker dann über die gesammelten Vorschläge.

Ein Problem wartet bei der Bestandsaufnahme aber auf die Verantwortlichen. Der Verwaltung ist bereits bekannt, dass das Dach abgängig ist. „Das Dach ist schon einmal ausgebessert worden, aber das ist das erste, was angegangen werden muss“, so Bahrenburg. Doch ein wichtiges Zeichen hätte die Gemeinde bereits mit dem Kauf des Gebäudes gesetzt, stellte Lühr Klee (Grüne) heraus. „Es war aber klar, dass bei der finanziellen Situation der Gemeinde nicht sofort bauliche Maßnahmen möglich sind.“

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