Betrieb seit Februar

Sottrumer Hort startet besser als erwartet

Blick auf einen Seitentrakt der Sottrumer Schule an der Wieste.
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Der Sottrumer Hort ist in der Schule an der Wieste untergebracht.

Seit Februar gibt es einen Hort in Sottrum. Der ist zwar gut gestartet, es gibt aber noch Möglichkeiten zur Verbesserung.

Sottrum – Besser als zunächst gedacht, ist der Hort in der Gemeinde Sottrum angelaufen. So lautet zumindest das einhellige Urteil der beteiligten Personen und Institutionen bei der Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugend, Sport, Soziales und Kultur des Sottrumer Gemeinderates am Montagabend. Die Herausforderung war allerdings eher zeitlicher Natur.

Die Organisatoren hatten nur wenig Vorlauf, um die Einrichtung in Räumlichkeiten der Oberschule an der Wieste auf die Beine zu stellen. Nach den ersten Wochen des Betriebes sind aber ebenfalls erste Schwachstellen aufgefallen.

Der Ausschuss hatte Vertreter des Vereins Sozialpädagogische Lebens- und Familienhilfe (Sofa), der neben dem Jugendtreff an der Alten Dorfstraße nun auch den Sottrumer Hort betreut, eingeladen, um einen ersten Tätigkeitsbericht abzugeben. Lange gibt es dieses Hort-Angebot in der Wieste-Gemeinde noch nicht, erst seit dem 1. Februar. Insgesamt sei das Projekt langsamer angelaufen als geplant, räumte Gemeindedirektor Holger Bahrenburg vorab ein. Das habe auch mit der Corona-Pandemie zu tun gehabt, meinte er, allerdings ohne näher darauf einzugehen. Auch Helga Kleiner, eine der Mitarbeiterinnen des Hortes, beschied den Ausschussmitgliedern, dass es anfangs nicht ganz leicht gewesen sei, am Ende aber doch alles besser geklappt hätte als gedacht.

Elf Schüler der Grundschule am Eichkamp nutzen den Angaben Kleiners zufolge aktuell das Hort-Angebot in der Schule an der Wieste, fünf Anmeldungen für das kommende Schuljahr liegen bereits vor, auch wenn ein Einstieg theoretisch jederzeit möglich ist. Die Kinder würden zu Beginn von den Mitarbeiterinnen des Hortes von der Schule abgeholt. Von der Morgenstern-Grundschule am Schulzentrum Süd gibt es keine Teilnehmer. Sollte sich das ändern, würde es für sie einen Busverkehr geben, so Gemeindedirektor Bahrenburg auf Nachfrage aus dem Ausschuss.

„Die Eltern sind dankbar für diesen Hort“, hat Kleiner festgestellt. Es gebe positive Resonanz, allerdings seien viele Eltern auch enttäuscht, dass das Angebot „nicht so publik“ gemacht wurde. Doch nicht alles läuft gut im Sottrumer Hort. Da seine Räumlichkeiten zur Schule an der Wieste gehören, können die Mitarbeiterinnen sie erst ab 12 Uhr benutzen. Bereiche für die Vorbereitung fehlen völlig, die müssten die Mitarbeiterinnen auf ihren privaten Computern zuhause erledigen.

Außerdem habe man wenig Zeit, ehe sie die Kinder von der Schule abholen müssen. „Wir haben nur eine kurze Zeit für die tägliche Vorbereitung“, so Kleiner. Wenn die Kinder in den Hort kommen, steht zunächst das gemeinsame Mittagessen auf dem Programm, danach geht es an die Hausaufgaben, im Anschluss daran machen die Mitarbeiterinnen mit den Kindern Projekte oder bieten andere Angebote an. Es besteht aber auch die Möglichkeit, frei zu spielen.

In der zweiten Osterferien-Woche gab es aus erstmals eine Ferienbetreuung im Hort. Dabei wurden unter anderem Ausflüge unternommen. Das Angebot soll in Zukunft die sogenannten Ferienstrolche ersetzen, die der Verein Sofa bislang immer in den Räumen des Jugendtreffs durchgeführt hatte. Der Hort decke das aber ab, hieß es von der Verwaltung. Der Ausschuss empfahl daher, die Haushaltsmittel für die Ferienstrolche zu streichen.

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