Serie „Mein Buch und ich“

„Honigherzen“: Mina Teichert mit neuem Buch

Mina Teichert mit einem Stapel Exemplare ihres Buches. Eines hält sie in der Hand.
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Mina Teichert arbeitet für namhafte Verlage. Ihr jüngstes Werk ist der Roman „Honigherzen“.

Mina Teichert hat ein neues Buch veröffentlicht. In „Honigherzen“ wird es etwas romantischer als in ihren früheren Werken.

Ottersberg/Reeßum – Mit „Neben der Spur, aber auf dem Weg“, eine Autobiografie über ihre eigene ADS-Erkrankung, war Mina Teichert viele Wochen in der Spiegel-Bestseller-Liste zu finden. Als Autorin ist sie jedoch nicht festgelegt, sondern in vielen Genres zu Hause. Mit ihrem jüngsten Werk „Honigherzen“ macht sie besonders Fans romantischer Komödien eine Freude.

„Der Roman gehört in den Feel-Good-Bereich“, erzählt Mina Teichert, die einige Jahre in Reeßum lebte, bevor sie „der Liebe wegen“ in Richtung des benachbarten Ottersbergs zog.

Für „Honigherzen“ erweckt sie mit ihrer Feder Leni zum Leben, die sechs Jahre nach dem tragischen Tod ihres Ehemannes zusammen mit ihrer Tochter und Schwester auf einem verträumten Schnäppchenhof mit Hofladen einen Neuanfang wagt. „Es ist ein Experiment, ein altes Gehöft mit Leben zu erwecken, wenn man nicht gerade Bausachverständiger ist“, zeigt die 43-Jährige Schwierigkeiten auf, mit denen ihre Protagonistin umgehen muss. Auf insgesamt 400 Seiten begleiten die Leser Leni, der zum Glück der gut aussehende Tischler Henry Hilfe verspricht. Und je mehr der Hof in neuem Glanz erstrahlt und der Laden sich mit selbst gemachten Köstlichkeiten füllt, desto sicherer ist Leni, dass die Zukunft honigsüß sein kann.

„Honigherzen“ von Mina Teichert ist im Verlag Piper erschienen und kostet 10 Euro, als E-Book 8,99 Euro. Die ISBN-10 lautet 3492316603, die ISBN-13 978-3492316606.

„Ich hätte, als ich jünger war, gerne Lenis Mut gehabt, so etwas anzupacken“, verrät Teichert. Obwohl die Handlung der romantischen Komödie frei erfunden ist, könnte alles auch im Ottersberger Raum spielen. „Ich orientiere mich gerne an dem, was ich kenne“, erzählt sie von ihrer Vorgehensweise. Im Laufe des Schreibens entwickeln die Geschichten oftmals ein Eigenleben: „Meine Figuren machen, was sie wollen. Alles spielt sich wie ein Film ab, ich schreibe es nur auf.“ Es kann sogar vorkommen, dass die Autorin ihre Protagonisten „wieder einfangen muss“.

„Honigherzen“ ist nicht das einzige Buch, das Mina Teichert in den vergangenen fünfzehn Monaten fertiggestellt hat. So startete sie im vergangenen Jahr mit „Einfach Zarah“ eine Kinderbuchreihe für Mädchen und Jungen ab acht Jahren. Eine Hauptrolle spielt dabei das zu klein geborene Fohlen „Jasper“, durch das Zarah, die eigentlich von einer Karriere als Modedesignerin träumt, ihre Liebe zum Leben auf dem Land entdeckt.

„Jasper“ gibt es tatsächlich: „Bei uns auf dem Hof wurde er zu früh geboren. Da ich laufend über das Leben mit unserem Fohlen gepostet habe, wurde der Verlag darauf aufmerksam.“ Inzwischen ist in der Serie, die Pferdebasiswissen mit witzigen Szenen verbindet, „Ponyflüstern für Anfänger“ und „Volle Nuss mit Ponykuss“ erschienen, der dritte Band wird Ende Sommer/Anfang Herbst folgen. Mit „Mein Sommer mit den Feuerpferden“ und „Mein unverhoffter Pferdesommer“ erschienen im Ueberreuter-Verlag das zweite und dritte Pferdebuch der gebürtigen Bremerin.

Auch bei anderen namhaften Verlagen wie Thienemann-Esslinger oder Piper gehört Mina Teichert zu den gefragten Autorinnen. „Inzwischen wurden, ohne die Kurzgeschichten mitzuzählen, 19 Bücher von mir veröffentlicht“, sagt sie. Inzwischen könnte die 43-Jährige sogar von den verkauften Büchern leben, trotzdem ist aber der landwirtschaftliche Betrieb von Ehemann Joscha Haupteinnahmequelle der Familie. Die nächsten Projekte sind in Arbeit. Allerdings hat Corona auch bei der Autorin die Arbeitsprozesse verändert. „Mein Schreiben wird durch die Pandemie beeinflusst, denn es kann anstrengend sein, das Drumherum auszublenden“, berichtet Mina Teichert, die die sonst alltäglichen Erlebnisse und das Feedback von Freunden und Bekannten vermisst.

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