Holger Bahrenburg bleibt erster Vorsitzender des SV Horstedt

Arbeit auf mehr Schultern verteilt

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Der neu zusammengesetzte Vorstand um den Vorsitzenden Holger Bahrenburg (r.). Jan-Hendrik Hops (l.) wurde für seine 25 Mitgliedsjahre geehrt.

Horstedt - Von Matthias Daus. Ein sehr gut gefülltes „Hus up´n Barg“ war am Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung des SV Horstedt Beleg für das Interesse der Mitglieder an ihrem Verein. Sehr zur Freude des Vorstandes um Holger Bahrenburg, ihrem ersten Vorsitzenden, der sein Amt noch weiter fort-führen möchte.

Das war zuletzt fraglich geworden, denn aufgrund der neuen beruflichen Herausforderungen als Sottrumer Gemeindedirektor sah er sich zunächst nicht mehr in der Lage, diesen Posten weiter zu bekleiden. „Wer mich kennt, der weiß, dass ich solche Dinge nicht halbherzig angehe“, erklärte er. Seine Vorstandskollegen entwickelten mit ihm zusammen aber ein Konzept, dass es ihm ermöglicht, auch weiterhin die Geschicke des Vereins zu lenken. Eine zufriedenstellende Lösung für alle Anwesenden.

Allerdings gibt es aktuell ein paar Änderungen in der Zusammensetzung des Vorstandes. Der bisherige zweite Vorsitzende Mario Ernst wird sich in Zukunft hauptsächlich um seine Aufgaben als Schiedsrichterobmann kümmern. Zudem hat er auch die Qualifikation erworben, als Schiedsrichter auf Bezirksebene tätig zu werden. Ein Aushängeschild für den Verein, wie Holger Bahrenburg betonte. Der neue Vereinsvize ist Holger Dannigkeit, dessen Amt des Spielausschussobmanns Werner Lohmann übernimmt. Ingo Klettke, seit 1995 im Vorstand tätig, übergibt seinen Posten als stellvertretender Kassenwart Annika Dittmer. Der restliche Vorstand wurde in den Ämtern bestätigt.

2015 war finanziell für den SV Horstedt ein ausgeglichenes Jahr. Im Gesamthaushalt steht mit knapp 5000 Euro ein dickes Plus. Bahrenburg ehrte Jan Hendrik Hops für dessen 25-jährige Mitgliedschaft. In ihren Jahresberichten zogen die einzelnen Übungsleiter danach unterschiedliche Bilanzen. So herrscht beispielsweise bei den Herrenmannschaften der Fußballabteilung eine angespannte Personalsituation, die häufig nur durch spontanen Einsatz ehemaliger Mitglieder behoben werden konnte. Die Fußballdamen hingegen sind mit derzeit 23 Spielerinnen schon fast zu viel für ein Team, so dass sich deren Trainer Stefan Hartwig dafür aussprach, in der nächsten Saison eine zweite Mannschaft zu gründen. Zudem ist der Verein auch immer auf der Suche nach geeigneten Betreuern, gerade im Jugendbereich.

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