Helfernetzwerk „AHEU“ hat Vorstand und 45 Mitglieder / Start der Unterstützungen für Januar geplant

„Die Hilfen sind aus dem Leben gegriffen“

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Michael Euskirchen (v.l.), Gerhard Diercks, Annelies Wibbelt, Claus Pluntke und Ulrich Wahlers bilden den ersten Vorstand des Helfernetzwerkes „AHEU“.

Eversen - Es ist vollbracht: Nach mehr als einem Jahr Vorbereitung hat sich der Verein „AHEU“ gegründet. Bereits vor dem offiziellen Beginn der Gründungsversammlung trudelten schon die ersten Beitrittserklärungen ein. Auf insgesamt 45 Mitglieder kam der Verein zwei Stunden später, als es um die Wahl des Vorsitzenden ging. Dieser Posten ging einstimmig an Gerhard Diercks aus Ahausen. Sein Stellvertreter ist Claus Pluntke. Die Stelle des Kassenwartes übernimmt Ulrich Wahlers, Schriftführerin ist Annelies Wibbelt. Um die Pressearbeit kümmert sich ab sofort Michael Euskirchen. Zum Kassenprüfer bestimmten die Mitglieder Kerstin Küsel und Anke Jacobs.

Damit sich die Anwesenden noch einmal ein Bild von dem Angebot des Helfernetzwerkes machen konnten, stellte Claus Pluntke die einzelnen Punkte noch einmal vor. „Wir können die Hilfe nur anbieten, wenn wir auch jemanden haben, der die einzelnen Arbeiten übernimmt“, machte Pluntke deutlich.

Das Angebot solle sich in verschiedene Unterpunkte aufteilen. Dazu gehören Alltagshilfen, Hilfen im Haushalt, Entlastung pflegender Angehöriger, Unterstützung beim Umgang mit den neuen Medien. „Die Hilfen sind aus dem Leben gegriffen“, machte Diercks klar. Außerdem könnten zu dem Angebot Begleitfahrten zum Arzt oder zu Behörden gehören. Für den letzten Punkt sei eine Kilometergeldpauschale von 30 Cent pro gefahrenen Kilometer veranschlagt. Andere Angebote kosteten den Hilfenehmer acht Euro pro Stunde – davon gehen zwei Euro an den Verein, der damit die Versicherungen bezahlt.

Die Versicherungsleistungen umfassen unter anderem eine Insassen-Unfallversicherung, eine Kaskoversicherung für die privaten Autos, die für Transporte zu Arztbesuchen zum Einsatz kommen. Insgesamt kommt der Verein somit auf 959 Euro.

Eine Mitgliedschaft im Helfernetzwerk kostet Einzelpersonen 36 Euro und Familien- und Lebenspartner zusammen 50 Euro. Außerdem ist es möglich, nur als Sponsor in den Verein einzutreten. Das heißt, die Person braucht selbst keine Hilfe und möchte auch keine anbieten, den Verein aber finanziell unterstützen. Zusätzlich mussten die Mitglieder einen Zettel ausfüllen, in dem sie auflisten, was sie für Hilfe benötigen oder zur Verfügung stellen. „Aber bitte tragt euch nicht überall ein, das erschwert uns hinterher die Dienstplanung“, erklärte Pluntke.

Auf den neuen Pressewart Michael Euskirchen wartet bereits eine erste Aufgabe bekommen. Pünktlich zum geplanten Start des Helfernetzwerkes am 1. Januar 2016 soll der Verein eine eigene Internetseite haben, über die auch die Beitrittserklärungen abrufbar sein sollen. Für den erfahrenen Medienmann Euskirchen sollte das kein Problem sein.

jet

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