Heimatverein Sottrum zeigt Film zum Auftakt einer Reihe im Heimathaus

Premiere geglückt

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Die Gruppe „Haus und Hof“ des Heimatvereins verwandelt das Heimathaus in einen Kinosaal.

Sottrum - Von Heidi Stahl. Ungemütlicher Nieselregen und eiskalter Wind – das war ein richtiges Kinowetter an diesem Abend. Und so strömten schon eine Stunde vor Beginn die vielen neugierigen Besucher am Samstag zum ersten Filmabend ins Sottrumer Heimathaus.

Mit einem Gutschein für ein Getränk erwarben sich die Zuschauer ihren nummerierten Sitzplatz und standen dann in lebhaften Gesprächen vor Beginn der eigentlichen Vorstellung vor der großen Leinwand und waren vollauf zufrieden mit der neuen ansteigenden Bestuhlung, die jedem einen ungehinderten Blick auf die Leinwand gestattete.

Erst am Vormittag hatte die Gruppe „Haus und Hof“ des Heimatvereins unter der Führung von Erich Schnackenberg das alte Bauernhaus in einen Kinosaal mit 92 Plätzen verwandelt. Neun tatkräftige Männer bauten in nur zwei Stunden aufsteigende Podeste für die Stühle auf, richteten das Kino-Equipment mit Leinwand, Beamer und Lautsprechern her, sorgten dafür, dass genügend Getränke in die Kühlschränke kamen und dass die Stehtische ihren richtigen Platz fanden. Den Ausschank am Abend übernahmen dann die Damen des Heimatvereins, wobei auch kleine Becher mit Popcorn nicht fehlen durften, um ein richtiges Kinogefühl zu erzeugen.

Als dann pünktlich um 19.30 Uhr Hans Jürgen Krahn als Vorsitzender des Heimatvereins mit einer schnell besorgten Glocke zur Einnahme der Plätze läutete, füllten sich die Reihen schnell. In seiner Begrüßung ermunterte Krahn die Zuschauer zu Kritik und Verbesserungsvorschlägen, da dieser Abend ein Pilotprojekt für weitere Kinofilme im Herbst sein soll.

Die neue verbesserte Technik nach dem Brand im Heimathaus fordere geradezu heraus, sie öfter für kulturelle Veranstaltungen für alle Sottrumer zu nutzen. Deshalb sollten sich auch in Zukunft die Filme am Geschmack des Publikums orientieren. Das war an diesem Abend mit dem gezeigten Film über den agilen, dementen Opa Dieter Hallervorden und seiner unvoreingenommenen Enkelin Emma Schweiger schon einmal vollauf gelungen.

Schon die ersten Szenen mit dem aus dem Zug ausgebüxten Opa und der Notbremse ziehenden Enkelin ließen das begeisterte Publikum schmunzeln, aber im weiteren Verlauf des Filmes auch manchmal recht nachdenklich werden, um dann in den Pausengesprächen eigene Erfahrungen auszutauschen. Ein gelungener Auftakt für weitere Filmabende, auf die sich die Sottrumer ab Oktober in regelmäßigen Abständen freuen dürfen.

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