Heimathaus zieht viele Besucher an / Veranstaltungen für die dunkle Jahreszeit

Ideen für die Wintermonate

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Im Heimathaus ist immer etwas los – bald vielleicht noch mehr in den Wintermonaten.

Sottrum - Von Jessica Tisemann. Im Heimathaus ist immer etwas los. Kein Wunder, eignet sich das Gebäude doch gut für Hochzeiten und Geburtstage, aber genauso gut für Veranstaltungen der Kulturinitiative Sottrum. Hans-Jürgen Krahn, Vorsitzender des Heimatvereins, hat jetzt noch eine ganz andere Idee, die es demnächst dort geben könnte.

Auch der Brand im vergangenen Sommer hat der Nachfrage nach freien Terminen keinen Abbruch getan, erklärt Sottrums Gemeindedirektor André Bischof. „Wir sind alle froh, dass das Heimathaus noch da ist“, betont er. Gerade in den Sommermonaten sei das Heimathaus, das sich im Besitz der Gemeinde Sottrum befindet, nahezu ausgebucht. Dann stehen auch die verschiedenen Veranstaltungen wie Von-Kunst-zu-Kunst, die Flett-Kultur oder der Markt an der Wieste an. Doch gerade im übrigen Jahr gibt es in Bezug auf die Angebote noch etwas Leerlauf, berichtet Bischof. Doch da will der Heimatverein nun Abhilfe schaffen.

„Wir haben uns überlegt, ob wir in Sottrum ein Landkino, ähnlich wie in Rotenburg oder Lauenbrück aufbauen“, berichtet Hans-Jürgen Krahn. Dafür hat sich der Vorsitzende bereits auf den Weg nach Rotenburg gemacht, um zu erfahren, was alles zu beachten und zu organisieren ist. Nun gilt es, den Vorschlag den knapp 500 Mitgliedern des Heimatvereins auf der Jahreshauptversammlung zu unterbreiten. Das Kino soll vorwiegend in den Herbst- und Wintermonaten aktuelle Filme zeigen. „Technisch gesehen ist das im Heimathaus ohne weiteres machbar“, berichtet Krahn. Beamer und Leinwand sind vorhanden.

Eine weitere Idee ist es, eine kleine Vortragsreihe ins Leben zu rufen, die einmal im Monat im Heimathaus stattfindet. „Das sind aber alles Gedankenspiele. Dafür braucht man erst einmal Mitstreiter“, so Krahn. Auch die Jugendfeuerwehr aus Sottrum hat sich mit einer Idee an den Heimatverein gewendet. Der Plan ist es, ein Storchennest auf dem Gelände des Heimathauses aufzustellen. „Das wäre eine richtige Attraktion für den Ort“, so Krahn.

Dass der Verein solche Gedankenspiele überhaupt anstellen kann, liegt unter anderem an der Gründungsmannschaft. Walter Schloen, Dietrich Claus, Karl-Heinz Reichmann, Ilse Joost, Klara Dörheid, Hans-Georg Wiedemeyer, Hans Becker und Hans-Richard Buthmann riefen den Verein 1981 ins Leben. Die Mitglieder verpflichteten sich, das Gelände um das Heimathaus in Schuss zu halten. „Es haben einige Leute viel dafür getan, dass der Verein eine solche Institution geworden ist“, lobt Krahn nicht nur die Gründungsmitglieder, sondern auch seinen Vorgänger Erich Schnackenberg.

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