Skateanlage hinter Sottrumer Jugendtreff nimmt Form an

Grundgerüst steht

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Lars Elzholz (Mitte) packt beim Bau der Skateanlage selbst mit an. Die Ausschussmitglieder schauen sich den Fortschritt an.

Sottrum - Ein bisschen etwas ist mittlerweile schon von dem geplanten Skatepark hinter dem Jugendtreff in Sottrum zu erkennen. Davon konnten sich auch die Mitglieder des Ausschusses für Kinder, Jugend, Sport, Soziales und Kultur der Gemeinde Sottrum bei ihrer Sitzung am Montag überzeugen. Damit es weitergehen kann, empfahlen die Mitglieder einstimmig, einen Betrag von 5.000 Euro für Material für die Oberkonstruktion zur Verfügung zu stellen.

Die Jugendlichen arbeiten weiterhin selbst an den Bauteilen für den Skatepark. Auf knapp 700 Quadratmetern soll dieser entstehen. Die Planung, Errichtung und Unterhaltung findet in Eigenleistung der Jugendlichen und Mitarbeiter des Jugendtreffs statt. Als erstes ist eine sogenannte Funbox vorgesehen. Lars Elzholz und Finn Petersen sind als Lehrlinge (Tischler und Zimmerer) auch heute noch regelmäßig in „ihrem“ Jugendtreff und helfen dabei, das Projekt umzusetzen.

Doch damit es weiter gehen kann, muss Geld her. Von den knapp 8.300 Euro, die bereits als Spenden eingegangen sind, sind 6.700 bereits für die ersten Planungen verbraucht worden. Entwurfspläne, ein Baucontainer als Materiallager, Holz und Schrauben sowie weiteres Arbeitsmaterial musste von dem Geld bezahlt werden. Von den 5.000 Euro, die der Ausschuss nun empfohlen hat, wollen die Jugendtreffmitarbeiter Deckplatten anschaffen.

Mit der einen Anlage allein ist es aber nicht getan. Als zweiter Teil ist eine Miniramp geplant. Nur allein durch die Funbox sei nämlich noch keine Skateanlage hergestellt, und außerdem könne man dort keinen Schwung holen, erklärt Jan-Henning Göttsche, von der Sozialpädagogischen Familien- und Lebenshilfe („SoFa“).

FDP-Politker Jan-Christoph Oetjen fragte nach, warum die Jugendtreffmitarbeiter dann zuerst mit der Funbox angefangen hätten. „Für das andere hätte das Geld für das Material für die Unterkonstruktion nicht gereicht, und wir wollten endlich mit einem Teil anfangen“, so Göttsche.

Gemeindedirektor Holger Bahrenburg stellte klar, dass genau dieser Punkt die Problematik beim Bau der Skateanlage aufzeige. „Es ist schon viel Zeit und Geld investiert worden, und für die Jugend ist noch nichts wirklich Brauchbares zu sehen“, so Bahrenburg. Das soll sich jetzt ändern. Mit dem nötigen Geld und der Unterstützung der Jugendlichen sei es möglich, innerhalb von drei Wochenenden den ersten Teil der Skateanlage fertigzustellen.

Die Mitglieder des Ausschusses beauftragten die Verwaltung damit, die Kosten für alle übrigen Teile der Skateanlage zu ermitteln. Göttsche will bis dahin überprüfen, ob „SoFa“ bei dem Betrag von 5.000 Euro in Vorleistung trete, damit die Arbeiten weiter gehen können.  

jet

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