Großes Gelächter bei der Premiere von „Grön Hochtied mit düster Wulken“

Da bleibt kein Auge trocken

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Mit Humor und Situationskomik versüßten die Laiendarsteller dem Publikum den Abend.

Hassendorf - Von Tobias Woelki. Was braucht es an Zutaten für ein gutes Lustspiel? Na klar: viel Liebe, gewürzt mit Eifersucht und Missverständnissen, abgeschmeckt mit einem guten Tropfen an Geheimnissen. Unter dem Titel „Grön Hochtied mit düster Wulken“ präsentierte die Plattdeutsche Laienspielgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Hassendorf am Samstagabend im Dorfgemeinschaftshaus ihr neues Stück aus der Feder des Oldenburger Theaterautoren Helmut Schmidt.

Mit ihren überzeugenden schauspielerischen Leistungen versüßten die Laiendarsteller dem Publikum den Abend. Allein das Bühnenbild, erneut gemalt von Friedhelm Sackmann in leuchtenden Farben, sah fabelhaft aus. Aber wer genau hinguckte, bemerkte, dass Sackmann ein kleiner Schelm ist: Auf der linken Seite malte er eine Windkraftanlage mit einem „gebrochenen“ Flügel. Wieder einmal glänzten Hanna Rugen als Brautmutter und Hinrich Buthmann als Brautvater. Sie stehen seit mittlerweile 25 Jahren auf der Bühne.

Die Herzen des Publikums eroberten in ihren Nebenrollen Heinzi und Theodore. Vor der Heirat ihrer Geschwister Steffen und Stefanie lernen sie sich kennen und wirken „etwas“ speziell: sie in einem engen, Blumen-gemusterten Kleid, er als „Muttersöhnchen“. Beide himmeln sich an. Da bleibt kein Auge trocken, während der Rest der Familie im Trubel der Hochzeitsvorbereitung versinkt.

Auf einmal taucht die ehemalige, liebestolle Freundin von Steffen auf, die ihren Ex zurückerobern will. Beide werden beim Knutschen erwischt, der Aufschrei ist groß und die Hochzeit scheint zu platzen. Die Braut in spe sinnt auf Rache. Doch am Ende gibt es ein Happy End.

Das Vorflüstern übernahmen Sandra Buthmann und Sandra Holsten. Für den guten Ton sorgte Manfred Jäschke. Für den Bühnenaufbau waren dieses Mal Klaus Stöver, Holger Schröder, Jürgen Miesner und Fred Willenbrock verantwortlich. Dass die Darsteller auf der Bühne top frisiert aussahen, dafür sorgten Ute Breitsprecher und Silvia Woyke-Hummel.

Wer Freude an guter Theaterunterhaltung hat, den lädt die Laienspielgruppe zu den nächsten Aufführungen ein. So hebt sich der Theatervorhang am 1., 2., 4. und 5. Dezember, jeweils um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus.

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